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Mein Wort zum Mittwoch – Von der Kunst der Verstellung

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bandicam 2020-05-13 08-09-44-508

Heiterkeit wohin man schaut, Schutzmasken sind fuer das Volk, Politiker brauchen sie nicht. Wo der Buerger sich vor dem Coronavirus fuerchtet, fuerchtet sich scheinbar der Coronavirus vor unseren Politikern, Sicherheitsabstand halten sie, wie man im Bundestag sieht, aber das liegt vermutlich weniger am Virus, der Grund liegt eher daran, das man sich aus Konkurrenzgruenden gegenseitig nicht gruen ist.

Heiterkeit im fast leeren Plenum und eine Kanzlerin, die ungehindert aus einer Fragestunde der Abgeordneten ein Bundestagsseminar fuer Abgeordnete abhalten kann und mit Heiterkeit fuer ihre Narrenspiele belohnt wird.

Was haben eine Kanzlerin, ein Pfarrer und ein Zauberkuenstler gemein, es ist die Kunst dem verehrten Publikum das zahlt eine Realitaet zu verkaufen, die es in Wirklichkeit nicht gibt, die aber dem Publikum als Wirklichkeit erscheint.

Der Pfarrer verkuendet Jesus kommt bald, nennt alle seine Glaeubigen Brueder und Schwestern, weil alle ja Kinder Gottes sind und da sie weltlich nichts anderes haben an das sie glauben koennten, singen sie mit stolzer Brust das Ave Maria und fuellen den Opferstock.

Der Zauberkuenstler macht es auf seine Weise, er stellt eine Kiste auf die Buehne, legt eine Jungfrau hinein, die keine ist, nimmt eine Saege und zersaegt die Kiste mit der Jungfrau und der ganze Saal stoehnt auf.

Nach Benutzung seines Zauberstabes und einiger Beschwoehrungsformeln erscheint die Jungfrau quicklebendig und komplett, bezahlen musste man schon vorher dafuer.

Im Vergleich mit den vorherigen Akteuren hat es eine deutsche Kanzlerin schwerer aber sie hat auch eine Heerschar von Komparsen, die sie bei der Verbreitung ihrer Show tatkraeftig unterstuetzen, 82 Millionen etwas vorzugaukeln, da muss man schon alle Register ziehen. Pfarrer und Zauberkuenstler haben ihr eigenes spezielles Publikum, die glauben und glauben wollen, das Publikum der Kanzlerin ist vielschichtiger.

Nicht nur der Schauspielkunst bedarf die Kanzlerin, sie bedarf auch der Kunst eines Pfarrers und der des Zauberkuenstlers ihrem Volk ein Paradies zu verkaufen, was noch niemand gesehen hat und sie muss auch ueberzeugend zersaegte Jungfrauen vorfuehren koennen, was schon einige logistischer Vorbereitung bedarf, damit es moeglichst viele als Wahrheit annehmen.

Mit den zersaegten Jungfrauen und auch Maennern, da hat sie sich schon einige Praxis angeeignet, ihre Meisterleistungen duerften wohl Ursula von der Leyen und AKK sein, allerdings das Publikum haelt das Ganze fuer eine schlechte Vorstellung. Es ist eben so, es gibt gute und schlechte Inszenierungen und manchmal liegt es auch an den Akteueren, die sich nicht ans Drehbuch halten oder einfach nur Schauspieler sein wollen, es aber nicht koennen.

Sei es wie es sei, heut hat sie im Bundestag wieder begeistert, als sie erst nicht wusste, was sie antworten sollte und sich dann in einer Anwandlung von innerer Liebe und Erinnerungen an ihre Jugendzeit an die Genossen erinnerte, welches zu ausgelassener Heiterkeit, nicht nur bei den Linken, im Bundestag beitrug.

 

https://youtu.be/_rxwoix1CBY

 

Alle die mit ihr sind duerfen sich ab heute stolz Genossen und im weitesten Sinne, Brueder und Schwestern nennen. Gendergerechte Sprache, das ist ihr nicht eingefallen, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Dort wo die CDU steht ist ein Genosse und wo die Genossen stehen ist die Nationale Front gegen Rechts, gegen Klimawandel und CO2-Ausstoss, gegen Coronavirus, gegen Rechtsterrorismus und gegen das mitlesen von Mails des Kanzleramtes und des Bundestages durch Russland.