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In eigener Sache – Eine neue Woche

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Die Nacht war kurz, erst gegen zwei Uhr am Morgens kam ich zum einschlafen.

Eine Sendung im Fernsehen auf History hatte mich in ihren Bann gezogen.

Energiepolitik, Verringerung das Schadstoffausstosses durch Einsatz von klimafreundlichen Energien – Atomenergie – .

Deutschlands Energiepolitik als leuchtendes Beispiel in der Welt wie man es nicht machen sollte, so die Einschaetzung der Wissenschaftler.

Niemand beweifelt, das es hoechste Zeit ist von fossilen Brennstoffen auf umweltfreundlichere Technologien umzusteigen.

Wissenschaftlich gilt als erwiesen, dass die Atomernergie auf dem Wege zur gesteuerten Kernfussion, die ausssichtsreichste und technisch sicherste Technologie ist, so ausssichtsreich, weil es mit der dritten und vierten Generation von Reaktoren moeglich ist auch die Abfallprodukte in einem geschlossenem Kreislauf bis auf ein Prozent wiederzuverwenden, die restlichen ein Prozent Atomabfall haben eine Zerfallszeit von dreissig Jahren, nicht wie bisher 300 Jahre und mehr.

Neue Reaktortypen, kleiner, selbstabschaltend, geschlossenen Kuehlkreislaeufe nicht mit Wasser, wie bisher, sondern mit speziellen Kuehlmitteln vervollstaendigen das Bild.

Neben groesseren Kraftwerkseinheiten koennen kleinere transportable Reaktoren den Energiebedarf koestenguenstig auch in weit entlegenen Gegenden ohne lange Uebertragungseinheiten sicher und klimafreundlich decken.

Es wird eingeschaetzt, das wir bis zum Einsatz der Kernfussionsreaktoren noch bis zu fuenfzig Jahren brauchen werden, fuer diese Zeitspanne ist die einzige Alternative, den wachsenden Strombedarf zu decken die Kernenergie.

Deutschland ist nicht nur in Europa das einzige Land, welches mit seiner Energiepolitik des sofortigen Aussstiegs aus der Atomenergie vollzieht, sondern in der Welt, waerend ringsherum, wie in Frankreich und auch in, Polen neue Atomkraftwerke entstehen, aber die Klimaziele, die man sich selbst stellt in unerreichbare Ferne ruecken.

Die Wissenschaftler beklagen mit vollem Recht, die Bereitschaft der Politik, den Rat der Wissenschaftler anzunehmen, ist in den letzten Jahren deutlich gesunken, Merkels, Energiewende ist ein leuchtendes Beispiel dafuer, wie man die Anforderungen der Zukunft auch im Klimaschutz nicht bewaeltigen kann und wird.

Sicher haben Technologien wie Wasserstoff, Eolik, Solar und andere ihren Platz, aber sie sind standortabhaengig, wetterabhaengig, transportabhaengig und erfordern Bedingungen, die heute die inzwischen ausgereifte Kernenergie nicht oder nur in geringerem Masse braucht.

Den einzigen Effekt, den die Energiewende in Deutschland bis heute unzweifelhaft gebracht hat ist der Verlust, oder teilweise Verlust der Energiesicherheit.

Die Frage, wie wir den steigenden Bedarf an Energie durch die Umstrukturierung z, B. der Autoindustrie von Benzin- und Dieselautos auf Elektrofahrzeuge umweltfreundlich ohne ausreichende Grundlastkapazitaeten bewaeltigen wollen ist ungeklaert.

Es wird nicht gruener werden ohne Atomenergie und inzwischen mehren sich die Stimmen zur Umkehr, wir brauchen wieder ein ausgewogenes Verhaeltnis zwischen politischen Wunschvorstellungen und technisch Machbaren, zwischen Realitaet und machbaren Zielen.

Irgenwie habe ich den Eindruck, es ist Absicht, dass man gerade diese Beitraege zur fruehen Morgenstunde zeigt und nicht zur besten Sendezeit und statt dessen mehrmals am Tag Ausserirdische, Ovnis und Weltuntergangsszenarien bemueht.