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Oppositoren sind in Deutschland herzlich willkommen

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Man fuehlt sich an des Zeit des deutschen Kaiserreiches und an die Weimarer Republik erinnert, wenn man Deutschland im Jahre 2020 betrachtet, Merkel fuehrt uns mit eigenen Worten vor Augen, wir haben aus der Geschichte gelernt.

Was wir daraus gelernt haben ist, dass wir nichts gelernt haben und so wiederholt sich die Geschichte, die wir schon glaubten hinter uns gelassen zu haben.

Vor der Oktoberrevolution der Bolschewiki reiste Lenin unbehelligt und mit Unterstuetzung der deutschen Regierung von Finnland, seinem Exil, durch Deutschland nach Russland um den Zaren zu stuerzen, das war im Interesse deutscher Politik, der Feind steht im Osten, was aber niemanden daran hinderte beim Aufbau der Reichswehr nach dem 1. Weltkrieg insgeheim auf russischen Uebungsplaetzen in der Naehe von Moskau fuer den kommenden Krieg neue Waffen auszuprobieren, die es laut Versailler Vertrag nicht geben durfte. Stalin half dabei, die Waffen auszuprobieren, die dann 15 Jahre spaeter die eigenen Staedte in Schutt und Asche legen sollten, das nennt man grosse Politik.

Nach dem Sieg der Bolschewiki in Russland emigrierten die russischen Adligen, die ihre Gueter verloren hatten in Heerscharen nach Deutschland und formierten besonders in und um Berlin russische Emigrantenkolonien z.B, im Grunewald, fuhren Mercedes, spielten Tennis und hatten luxurioesen Villen, das Berlin der 20 iger Jahre und bereicherten das kulturelle Lebens. An Geld schien es nicht zu mangeln.

Als Hitler an die Macht kam reisten sie weiter nach Paris oder den USA, andere spielten auch noch mit den neuen Nazigroessen Tennis um exclusiven Club Rot-Weiss

bis zu den ersten Bombenangriffen auf Berlin.

Oppositionelle haben in Deutschland einen guten Stand, den Bolschewismus gibt es nicht mehr, aber sehr wohl Russland mit Putin und wieder sind Oppositionelle beliebt, alles was gegen Putin ist, oder was man gegen ihn verwenden kann ist willkommen.

Eine unserer Zeitungen schrieb gestern, man solle doch die wenigen russischen Oppositionellen nach Deutschland holen, um sie zu schuetzen, die eigenen Oppositionellen in Deutschland dagegen, fuer die gibt es keinen Schutz, die fuerchtet man ja geradezu.

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Merkel ist ein Freundin der geknechteten Oppositionellen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie spontan noch aus Frankreich die Behandlung des angeblich mit einer Tasse Tee vergifteten russischen Dissidenten Alexei Anatoljewitsch Nawalny in einer deutschen Klinik anbot. Sofort wurde auch von einer Stiftung ein Flugzeug bereitgestellt um den Totkranken aus Omsk abzuholen, man traute den russischen Aerzten nicht, die kein Gift feststellen konnten. Schreit man nur Putin und Gift gleichzeitig ist das Kanzleramt offen, die Stiftung Cinema of Peace hat einen eigenen Draht dorthin.

2008 wurde die Stiftung mit Sitz in Berlin offiziell eingetragen und so liest man dann

Die Stiftung finanziert dokumentarische Filmprojekte und organisiert Filmvorführungen und Filmreihen zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Zudem werden karitative Projekte Dritter, darunter vor allem solche von Personen aus der Filmbranche, unterstützt.

Cinema for Peace unterstützte 2018 die Verlegung und medizinische Behandlung des Pussy-Riot-Aktivisten Pjotr Wersilow wegen potenzieller Vergiftungssymptome in der Berliner Charité.[4] Ebenso unterstützte die Stiftung auf Bitten von Wersilow und Nadeschda Tolokonnikowa[5] im August 2020 die wiederum wegen potenziellen Vergiftungssymptomen erfolgte Verlegung des russischen Dissidenten Alexei Anatoljewitsch Nawalny von Omsk nach Deutschland und seine medizinische Behandlung in der Charité.[6]

Dafuer gibt es natuerlich Steuervorteile, obwohl das eigentlich nicht zu ihrer Filmfoerderung passt, aber bei der privaten „Seenotrettung“ im Mittelmeer ist es ja aehnlich, unter deutscher Flagge, wenn es dem politischen Ziel dient!

Im Falle Navalny ist jetzt anzunehmen, dass es bald ein von den russischen Aerzten nicht festgestelltes Gift geben wird und wie Navalny ja schon einmal selbst erklaerte, sollte es zutreffen, so kann man Putin die Verantwortung fuer dein Giftanschlag nicht abnehmen, auch wenn es ein anderer war, ich huete mich davor einen Vergleich zu Merkel zu ziehen.

https://www.bazonline.ch/ein-kampf-um-leben-und-wahrheit-464021442060