Dr. Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammler 26.08.1901 – Ein unvollendetes Kapitel- 10. Teil, Fragen– Dr. Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammler 26.08.1901 – an unfinished chapter- 10st Part, Questions

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Es ist schon verrueckt, je weiter man in der Materie vordringt, um so mehr Fragen tun sich auf und um so weniger Antworten findet man. Eins wird sichtbar, fuer die amerikanische Nachkriegspolitik muss Kammler und sein Wissen wichtiger gewesen sein, als man sich bisher vorstellen konnte. Wichtige Akteure dabei waren Truman, Eisenhover und auch General Patton, als Kommandeur der dritten Armee. Worum es eigentlich ging bleibt weitestgehend bis heute im Dunkel verborgen.

Seit geraumer Zeit quaele ich mich durch die Archivbestaende des amerikanischen Nationalarchivs, gestern fand ich die Vernehmungsprotokolle von Oswald Pohl, seines Zeichens Obergruppenfuehrer der SS und General, die durch die Amerikaner 1945 erstellt wurden.

Interessant, Pohl der direkte Vorgesetzte von Hans Kammler im SS Wirtschaft- und Verwaltungshauptamt erwaehnt den Namen nur insgesamt vier Mal in ueber 200 Schreibmaschinen Seiten, nicht etwa, weil die Vernehmer ihn danach gefragt haetten, nein, eigenstaendig, nur im Zusammenhang mit den Strukturen des Amtes.

Keine Nachfragen der vernehmenden Offiziere, warum, nachweisslich ist, dass die Englaender Kammler schon vor Kriegsende auf ihrer Todesliste hatten und ihn suchten!

Sucht man weiter im Archiv findet man den tatsaechlich den Namen Dr. Hans Kammler, zugaenglich sind die Files nicht online, ich nehme mal an, es sind die Gleichen, die sich auch heute im Bundesarchiv befinden als Personalakten, schliesslich wurden die ja durch die Amerikaner selbst in Berlin verfilmt, keine weiteren Files!!

Frau Jutta Kammer beantragte 1948 beim Amtsgericht in Berlin Charottenburg erfolgreich ihren Mann fuer tot erklaeren zu lassen, die Zeugen fuer seinen Tod am 9, Mai 1945, die sich auch untereinander widersprachen, wurden akzeptiert. Alle Entscheidungen, auch die der Gerichte, mussten zu diesem Zeitpunkt durch die Alliierten genehmigt werden, was bei Bormann bis in die 70 ger Jahre dauerte, bei der Witwe Kammler ging das ohne Probleme schon 1948.

Der Fahrer Hans Kammlers starb im Krankenhaus von Gmunden Ende 1945 an einer Blutvergiftung, aber in den zwei Graebern mit seinem Namen und unterschiedlichen Geburtsdaten, befindet sich keine Leiche, oder besser gesagt keine mit einem amputierten Bein.

Da wird in einem Dokument der Amerikaner von 1945 davon gesprochen, dass Kammler vor der CIC in Gmunden noch nach seinem angeblichen Tod eine Erklaerung zu den Ebensee-Konten abgegeben habe, welches ausdruecklich den Namen Hans Kammler erwaehnt, bisher scheinbar einziger wirklicher Hinweis und sofort wird bezweifelt, ob es wirklich Kammler war oder eine andere Person, einfach eine Verwechslung der Beamten beim Geheimdienst der Dritten Armee?

General Patton als Befehlshaber befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Naehe von Linz, wie Filmaufnahmen der Streitkraefte beweisen und traf sich mit Generaelen der Roten Armee. Eisenhover beschwerte sich in einem Geheimschreiben an der Personalchef der US-Streitkraefte in Washington ueber Patton, weil er bei Besuch eines KZ in der Naehe von Gotha nicht mit ihm in die Leichenkammer gehen wollte, Eisenhover wurde Praesident der Vereinigten Staaten.

Patton wurde im Oktober 1945 als Befehlshaber seiner Armee auf Betreiben Eisenhovers abgeloest und starb schliesslich zwei Monate spaeter an den Folgen eines Autounfalls an Lungenembolie im Krankenhaus in Heidelberg, seinem Stabsquartier.

Akriebisch beobachtete und notierte der CIA und die anderen Nachrichtendienste die Aktivitaeten paramilitaerischer Gruppen die sich nach 1945 dafuer ruesteten den Kampf gegen die Bolschevisten weiterzufuehrenn Namen wie Alfred Hoetel und Theodor Oberlaender wurden genannt und man kooperierte mit ihnen, man kommt nicht umhin in diesem Zusammenhang die Vorstellungen Pattons zur Weiterfuehrung des Krieges gegen die Sowjets zu erwaehnen, die Stunde zu nutzen.

Vielleicht war Kammler mit seinem Wissen der Schluessel dafuer, den man bis heute nicht aus der Hand geben will, denken wir an den Ausspruch von General Patton:

„Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.“

Sicherlich war das nicht Eisenhovers Ansicht und Kammler war sicherlich eine der Figuren im Spìel, die hier eine Rolle spielten bis heute.