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Drückende Schwühle am Sonntag

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Früher in der DDR ging ich gerne mal in die Sauna, hier in Guatemala, gehört die Schwühle fast schon zum Alltag, man braucht keine Sauna.

Heute ist wieder so ein Tag, der angenehmen Kühle in der Nacht folgte ein leicht bedeckter Himmel und saunaähnliches Klima, man schwitzt.

Selbst das tippen auf der Tastatur lässt den Schweiß fließen.

Gerade lese ich in der einschlägigen Presse inzwischen steht auch in unserem Municipio die Coronaampel auf Rot, warum, dass weis nur der Himmel und das Gesundheitsministerium.

Scheinbar wollen sie auch hier ihre Spritzen mit dem Russischen Impfstoff loswerden, den sie für viel Geld und unter strengster Geheimhaltung der Vertragsbedingungen irgendwo über Drittanbieter und ohne Qualitätskontrolle beschafft haben.

Zu Gefahren und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker mit einem Master-Abschluss.

An der Anzahl der Maskenträger jedenfalls erkennt man die Rote Ampel nicht, genauso wenig wie an den Bestattungen.

Gerade dankt mir unser gemeindlicher Finanzminister für die Glückwünsche zu seinem heutigen zweiundfünfzigsten Geburtstag.

Wie geht es dir, wir haben uns lange nicht gesehen,

fragt er und ich antworte, dass es mir gut geht, auch wenn ich keine Maske trage, vielleicht auch gerade deswegen.

Es ist alles so unwirklich hier, wir haben viele Palästinenser und Juden hier, die Geschäfte machen, aber keine Pro- und Kontra-Demonstrationen wie in Deutschland.

Leise dudelt beim Nachbar ein Radio mit dem einzigen terrestrisch empfangbaren Sender und der einzigartigen gleichförmigen Musik, die ich schon seit Jahren höre, wie sagte doch eine alte inzwischen verstorbene Freundin, hier in Guatemala passiert alles und nichts und so geht das schon seit der Unabhängigkeit vor fast 200 Jahren.

Gerade klaut unsere kleine Enkelin Früchte vom Baum unseres Nachbarn, ich schreite nicht ein, nach dem BGB ist es Mundraub, aber wer kennt schon hier das Bürgerliche Gesetzbuch!

Ich mache mich jetzt ueber ein neues Video her unter dem Arbeitstitel

SS-Obergruppenfuehrer Dr. Ing. Hans Kammler Teufel oder Mensch“.

Gestern habe ich mir schon den Faust von Murnau aus dem Jahre 1926 mit Emil Jannings als Mephisto angesehen, nach meinen bisherigen Erkenntnissen werde ich den Teufel nicht überbetonen, der Mensch ist interessanter.