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Der grosse Bluff, den man Abschwung nennt

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Für die die es immer noch nicht mitbekommen haben, nicht erst seit 2019, wir sind in einer Weltrezession ohne gleichen.

Die Weltbank schlägt Alarm,

Die neue Wachstumsprognose der Weltbank für die globale Wirtschaft sieht düster aus. Die globale Wirtschaft befinde sich in einem ausgeprägten Abschwung, schreibt die Weltbank in ihrem neuen Global Economic Prospect Report. Ayhan Kose, Chefökonom bei der Weltbank, erklärt: „Covid ist immer noch da. Wir erleben die Omikron-Welle. Die Verschuldung ist hoch, die Inflation steigt. Wir haben klimabedingte Herausforderungen. Kaum politischer Spielraum in den Schwellenländern. Diese Risiken erhöhen die Möglichkeit einer harten Landung.“

Schuld daran ist Covid, Omicron und klimabedingte Herausforderungen, das Mäntelchen, mit dem man zuzudecken versucht, dass es nicht einfach um eine der zycklischen Krisen des kapitalistischen Wirtschaftsystems handelt, sondern um eine permanente Krise, die in der Vergangenheit immer ihren Ausweg in einem globalen Krieg fand.

Es ist weder soweit, spätestens 2005 zeichnete sich derartiges ab auch in Europa und man kleisterte mit Hilfe der Krisenbewältigerin aus Deutschland die Probleme mit frisch gedruckten Geld der EZB zu Griechenland, Spanien, Italien. Deutschland gab den Takt an Schuldenunion, Deutschland lebte fortan von den Schulden der anderen und verdiente auch noch daran, solange die robuste Exportwirtschaft funktionierte.

Amerika war eigentlich schon vor dem Jahr 2000 pleite, Ford Knox leer, so dass Chlinton sogar gefälsche Goldbarren in Auftrag gab, das wirkliche Gold war in den Tresoren einiger grosser Privatbanken verschwunden, man lebt von privaten Anleien, Kriege sind teuer, man leistet sich ja sonst nichts, wie man an dem Verfall der Infrastuktur nachvollziehen kann.

Im Hinterhof des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten sieht es heute noch genauso aus wie damals, darauf bezieht sich die Andeutung Schellenländer im angeführen Report.

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise, die Coronakrise sorgte zumindest bei der globalen Pharmaindustrie für einen Lichtstrahl, darum gab es und gibt es ja Corona und jetzt Omicron.

Kevin allein zu Haus, Merkel ist weg, und über den deutschen Europäern leuchtet die Ampel in allen drei Farben und das Schiff, was vorher schon beträchtlich schlingerte steuert in der reissenden Strömung dem Abgrund zu. Autoindustrie, Energieversorgung, Mittelstand und Dienstleistung ruiniert und jetzt bricht die Wirtschaft ein, Prognose der Weltbank Wirtschaftswachstum bei weniger als 4 %, Verschuldung der Länder auf hohem Niveau, Inflation auf hohem Niveau, Zukunftsaussichten trübe!

Die da in den letzten Jahren den Grundstein geliefert haben sind untergetaucht, die neuen werden den letzten Stein noch über Bord werfen und im Bundestag eigene Gedichte vortragen, bis der Sturm auch sie hinwegfegen wird.

Schuldig sind Russland und das ungeliebte Volk, welches sich weigert die Zyankali-Kapsel im Mund zu zerbeissen, aus Solidarität.

Weltweit zeigt die Inflation die höchsten Raten seit 2008. Zugleich sind globale Schulden durch die Pandemie so hoch wie zuletzt vor 50 Jahren, so der Bericht der Weltbank. Nach einem Aufschwung 2021 wird das globale Wachstum im laufenden Jahr auf 4,1 Prozent zurückgehen und im Jahr 2023 nur noch 3,2 Prozent betragen.

Abschwung sagt man, klingt besser als ausgeprägte Weltwirtschaftskrise, wie in den dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, der neue Krieg ist ausgemacht und dann folgt ein neues Wirtschaftswunder, wo das stattfindet ist noch nicht bekannt, in Europa jedenfalls wird es nicht stattfinden, vielleicht auf dem Mars.