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In eigener Sache – Gedanken zu Hans Kammler

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Wieder ist Wochenende, laut prasselt der Regen auf das Blechdach.

Stressig war die Woche nicht, aber arbeitsreich.

Ich bin ein bischen von der aktuellen Weltpolitik abgerueckt und habe mich im Online-US-Nationalarchiv vergraben.

Manchmal ist die Vergangenheit interessanter als die Gegenwart, obwohl man beides nicht von einander trennen kann.

Ist schon traurig, dass man deutsche Vergangenheit im 21. Jahrhundert in amerikanischen Archiven suchen kann, aber im Bundesarchiv online nichts findet, IT-Entwicklungsland Deutschland.

Man handelt immer noch nach dem alten Spruch reisen bildet!

Informationszeitalter, in wenigen Sekunden um die Erde, heute sind 80 Tage ein Anachronismus, vor allem wenn man zwischen den Welten lebt, weit von Deutschland, weit von Amerika, trotzdem ist einem Amerika inzwischen naeher als Europa.

Nach den letzten zwei Beitraegen zu meinem Projekt Hans Kammler, viele Fragen sind offen, und inzwischen sind neue Fragen dazugekommen.

Nach Hitler und Bormann suchte man nach dem 2. Weltkrieg, Hitler starb am 30. April 1945 angeblich im Fuehrerbunker und Bormann kurz danach am Lehrter Bahnhof, auch angeblich, nur Personen aus dem engsten Kreis bestaetigen es und Vergleiche von Zaehnen, bei Kammler ist es aehnlich nur bei ihm gab es nichts was man haette vergleichen koennen, er loeste sich in Luft auf, auch in den Archiven.

Nach Hitler und Bormann suchte man aus anderen Gruenden, als nach einem Hans Kammler und so bin ich mir sicherer als je zuvor, Suehne und Schuld war es nicht, aber vielleicht Gold und damit Macht und das im weitesten Sinne des Wortes.

Die Historiker bringen Kammler mit den sogenannten Wunderwaffen, ihren Plaenen und den geheimen Entwicklungen in Verbindung, aber vieles davon hatten die Allierten sichergestellt und auch einen grossen Teil der Wissenschaftler, wozu haetten sie eigentlich Kammler gebraucht?

Das eisige Schweigen, auch im weitesten Sinne, um Kammler macht stutzig, ging es vielleicht um die aus ganz Europa angehaeuften Goldschaetze der Nazis, von denen nach eigenen Schaetzungen der Alliierten nur zu ca, 30 % sichergestellt werden konnten, der Rest blieb bis heute verschwunden.

Laecherliche 350 Tonnen wurden durch die sogenannte Tripartit Gold Kommission der westlichen Alliierten bis 1997 an einige Laender erstattet, vorwiegend Werte die bei der Reichsbank in Frankfurt und in der Salzmine Merkers lagerten und dann zur Bank von England und nach Amerika gebracht wurden, nach 52 Jahren veroeffentlichte sie ihren ersten Bericht. Wer das 1964 erschienen Buch von Julius Mader „Der Banditenschatz“ gelesen hat wird sich erinnern, Mader hatte akribisch die durch die US.Streitkraefte gefunden Goldmengen aufgelistet, seine Anfagen an die in Bruessel ansaessige Goldkommission blieben unbeantwortet und korresponden in keiner Weise mit den heute bekannten Angaben in dem Bericht von 1997.

Vielleicht wusste Kammler in seiner Eigenschaft nicht, was wo im einzelnen in den von ihm gebauten unterirdischen Stollen im Ernstfall eingelagert werden sollte, aber mit Sicherheit wusste er wo die Stollen fuer die geschuetzte Unterbringung sich befanden, denn spaetestens nach der Strassburger Konferenz am 10 August 1944 lief die Planung und Kammler reiste unentwegt bis zum Kriegsende.

Ich denke die Amerikaner haetten gute Gruende gehabt Hans Kammler verschwinden zu lassen, denn wie durch Zufall entstand dann am Anfang der 50 iger Jahren die Trilaterale Kommission auf Anregung von David Rockefeller, die sich mit der Rolle des Dollar als Leitwaehrung in der Weltwirtschaft beschaeftigte.

Auch hier spielte das Gold eine wichtige Rolle und so spanne ich den Bogen bis zu den Bilderbergern von 1954.

Alles Zufaelle, Mc Arthur – Yamashita-Gold-Japan, Eisenhower -deutsches Gold -Europa und ueber allem zuerst Truman und dann Eisenhower als US-Praesident und wie Dokumente aus dem Archiv beweisen, alles am US Kongress vorbei.