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Mein Wort zum Mittwoch – Kapitalismus im neuen Gewand?

Standard

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Da gibt es doch in Genf die Internationale Arbeitskonferenz zum 108.Male treffen sich dort Vertreter von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen mit dem Ziel der Sicherung des Weltfriedens auf der Grundlage sozialer Gerechtigkeit. Entstanden war sie aus einer Forderung der sozialdemokratischen Amsterdamer Gewerkschaftsinternationale.

Man muss schon genauer hinsehen um ueberhaupt noch einen Arbeiter in dieser illustren Runde zu finden viel weniger Vertreter der so stolzen SPD, stattdessen lassen es sich Staatschefs wie Merkel und Macron nicht nehmen soziale Errungenschaften ihrer Regierungszeit zu preisen und mehr soziale Gerechtigkeit fuer die Arbeitnehmer zu fordern.

bandicam 2019-06-11 09-59-08-972

Wieder spricht Merkel von marktkonformer Demokratie, der kapìtalistische Markt bestimmt die Demokratie, die Oekonomie ueber die Demokratie alle Macht geht nicht vom Volke aus, wie faelschlicher Weise in Verfassungen verankert, sondern von der Wirtschaft.

Wen wundert es da noch, das Banken retten zu den Lieblingsbeschaeftigungen der Politik und der Politiker gehoert, bezahlen muss es natuerlich der gemeine Buerger.

bandicam 2019-06-12 10-13-53-869

Macron ist ploetzlich ein Gegner der Globalisierung und fordert alle in der Welt auf den Kapitalismus zu ueberdenken, das ist nicht auf seinem Mist gewachsen, sondern auf dem Mist der Bilderberger, er plappert es nur nach. Wie liest man es doch dieses Jahr auf der Tagesordnung der Bilderbergerkonferenz in Montreux:

6. The Future of Capitalism

2017 gab es das Thema, wie man die Globalisierung verlangsamen koennte:

5. Can globalisation be slowed down?

Merkel dagegen preist einen europaischen Mindestlohn und verweist stolz darauf, dass es den unter ihrer Fuehrung in Deutschland schon gibt, dass der nur auf dem Papier steht verschweigt sie vorsorglich angesichts von ansteigenden Zeitarbeitsverhaeltnissen, Niedriglohnsektor und staendig steigenden Steuerbelastungen, den hoechsten in der Europaischen Union.

Wo Macron noch vor kurzer Zeit die Globalisierung in den hoechsten Toenen lobte, macht er jetzt eine Kehrtwendung und plaediert auch dafuer, sich gegen den Neoliberalismus auszusprechen, der Grund ist offensichtlich der Machtverlust der liberalen Kraefte, denn die geforderten Veraenderungen sind nicht im Interesse der herrschenden Eliten und selbst die Veraenderungen herbeizufuehren, da fehlt es an Kraft und Willen.

Neoliberalismus, ein Rueckschritt und die Kriegszeiten von 1944,

er denkt an die Worte von Donald Trump, wenn wir nicht gewesen waeren, dann wuerde man in Paris Deutsch lernen. Veraenderungen sind nicht gut, wenn wir sie nicht proklamieren und machen.

Weiter so, die Erde ist eine Scheibe und die Sterne sind am Himmel mit Reisszwecken befestigt, alles andere ist Populismus von Rechts.

Geschniegelt und gebuegelt sitzen die Vertreter der Arbeitswelt auf ihren Stuehlen und lauschen bebannt den Ausfuehrungen der Weltenlenker, diskutieren ueber die Probleme der Arbeiter, weit entfernt von denen, dessen Bedingungen sie nur vom Schreibtisch aus kennen und machen Plaene und Konzeptionen, heucheln Interesse und bald gibt es die 109. Ausfuehrung des gleichen Spektakels und erfinderische Wissenschaftler prognostizieren den Weltuntergang fuer das Jahr 2050, Zeit fuer weitere 30 Konferenzen.

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