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Mein Wort zum Mittwoch – Nicht mein Tag

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Schon gestern war nicht mein Tag, noch weniger scheint es der heutige Mittwoch zu werden.

Gestern Abend nach der Dusche fuehlte ich mich fiebrig und griff nach einer Tablette, was eigentlich in meinem Leben zu den Seltenheiten gehoert.

Coronavirus schrie meine Frau aus der Kueche, die Pandemiereklame traegt langsam paranoische Zuege in ihren Wirkungen.

Rein ins Bett, vorher froestelte ich, nach der Einnahme der Tablette schwitzte ich, bei meiner Frau haette ich es auf die Klimakterium geschoben, in dem sie sich gerade befindet, bei mir ist diese Phase lange vorbei, zumindestens habe ich nie bemerkt, das ich jemals in diesem Stadium war.

In einem gesunden Koerper wohnt ein gesunder Geist, alles ist relativ, auch mit einem kranken Geist kann man noch froehlich durch die Welt huepfen, man merkt es nur nicht, frei nach dem Spruch, selig sind die die geistig arm sind, den sie wissen nicht was sie tun.

Mancher unserer Politiker sollte sich das zu Herzen nehmen, auf konkrete Beispiele verzichte ich hier an diese Stelle.

Nach geschlagenen 8 Stunden ruhigen Schlafes erwachte ich am Morgen, mein Bildschirm flimmerte auf und es erschien Heiko Maas mit dem englischen Aussenminister auf seinem Landsitz.

Beeindruckend war auch hier, die Gespraeche wurden, wie schon in Athen zuvor mit dem griechischen Aussenminister, in einer „wunderschoenen Umgebung“ gefuehrt, natuerlich ohne laestige Masken und Abstand, denn Corona war ja auch kein Gegenstand der Gespraeche.

Nach Angaben des AA teilte man die Europaeischen Werte als Gemeinsamkeit und und sprach ueber gemeinsamen Herausforderungen und die Bewaeltigung internationaler Bedrohungen.

Allein schon bei der Betonung auf Gemeinsamkeit Europaeischer Werte zweifle ich angesichts des nahenden vertragslosen Austritts Grossbritannien aus der EU, daran wird wohl auch die wunderschoene Umgebung nichts aendern.

Ich kann mich noch gut an den Besuch von Merkel bei Trump erinnern, als Merkel ihren Aussenminister mit den Worten vorstellte, „na dort steht er doch“, Trump hatte ihn scheinbar uebersehen.

Wichtig ist fuer einen Aussenminister, wie wichtig man sich selbst nimmt, nicht fuer wie wichtig andere ihn halten, so werden auch Zwerge zu Titanen.

Erste Eindruecke des Mittwochs, kein Coronavirus, kein Fieber, aber auch kein gesunder Geist, denn mir drehte sich im Kopf alles und mich plagte der Drang die Toilette aufzusuchen.

Zurueckgekehrt, plagte mich der Gedanke, was waere gewesen, wenn der Coronavirus nicht ausgebrochen waere, oder klarer, nicht ausgebrochen worden waere, was natuerlich eine Verschwoerungstheorie ist.

Fuer Oekonomen gab es schon seit zwei Jahren eine allgemeine Wirtschaftskrise, fuer die Politik gab es sie scheinbar nicht, oder man ignorierte sie konsequent und so lief man sehenden Auges in eine Sackgasse, man war ja mit „Wichtigerem“ beschaeftigt und so lahmte der Gaul bis er zusammenbrach.

Man versuchte zwar die Buerger schon vorher sanft darauf mit Worten einzustimmen wie, ihr koennt doch nicht die Regierung fuer alles verantwortlich machen, ihr muesst mehr Eigeninitiative zeigen, oder ihr muesst solidarischer werden, bis zu Aufforderungen ihr muesst den Guertel enger schnallen, so richtig klappte das aber nicht, denn sie Signale waren an die falschen gerichtet.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schoenste im ganzen Land, Frau Koenigin ihr seid die Schoenste hier, aber es gibt noch Schoenere als ihr, das hoerte die Koenigin nicht gern und so verteilte sie vergiftete Aepfel.

Die Verteilerorganisation WHO schickte allen die Pandemie und schon wurde aus der Weltwirtschaftskrise die Coronakrise, fuer die die Regierung nicht verantwortlich war, sondern ein Virus, als einendes Feindbild und unter diesem Feindbild entstand die europaeische Schuldenunion mit dem Pretext Wiederaufbau Corona und kleingedruckt, Klimawandel, CO2, Europasteuern, Weltrettung gruenes Europa.

Man erinnere sich an von der Leyens Worte

An dieser Stelle breche ich ab, sonst muss ich mich erbrechen!