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Politischer Neuanfang in Frankreich-bisher wurde Macron nicht fuendig

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Verwoehnt wurde Macron nach seiner Machtuebernahme nicht und seine Visionen fuer Frankreich und Europa, davon ist bis jetzt wenig oder garnichts Wirklichkeit geworden, da aendert auch der Karlspreis von Angela nichts daran.

Die Liebe seines Volkes hat er nicht und nach seinem fulminanten Aufstieg und dem seine Partei folgte der fulminante Abstieg, die letzten Kommunalwahlen beweisen es.

Wollen tun wir, aber koennen tun wir nicht, nicht im eigenen Land und nicht in Europa.

Weil die Gruenen nun in vielen Stadten regieren, schenkt nun Macron die gruenen Fahnen, Frankreich muss gruener werden und punktlich mit der Ratspraesidentschaft Deutschlands gruent es in Frankreich und die Regierung tritt geschlossen zurueck, alle Gruen macht der Mai und schon ist schnell ein neuer relativ unbekannten Mann Regierungschef, nur wenige Stunden sind seit dem Ruecktritt der Regierung vergangen.

Wie die neue Politlinie aussehen soll. Da gibt es inzwischen noch kein Bild, einerseits erklaert Macron dass Frankreich gruener werden soll, andererseits aber findet er seinen sei 2017 eingeschlagenen Weg gut.

Abbau von Sozialleistungen, Arbeitsrecht, Gewerkschaften, wie er das vereinbaren will ist unklar und noch viel unklarer ist, ab die Franzosen sich dem anschliessen, die letzten Wochen machen da wenig Hoffnung, eher im Gegenteil.

Allein mit dem Versprechen auf die Buerger mehr zuzugehen wird da nichts zu machen sein. Frankreich ist Hoffnungs- und Sorgenkind zugleich in der EU, sicher ist Deutschland und Frankreich sind wichtige Pfeiler der EU, aber eine Freundschaft auf der sich aufbauen liesse und die man ja immer wieder von beiden Seiten betont, ist mehr eine strategische Partnerschaft im Machtgerangel um sie Fuehrungsrolle in Europa. Macron braucht Geld, noch hat es Deutschland. Die Beispiele der letzten Jahre zeigen mehr Differenzen, als Uebereinstimmungen, auch wenn man das oeffentlich versucht zu kaschieren.

Deutschland wollte staendiges Mitglied im Sicherheitsrat werden, obwohl man sich der Unmoeglichkeit dessen bewusst war und versuchte es durch die Hintertuer ueber eine Mandatsteilung mit Frankreich, auch unmoeglich und Frankreich reagierte logisch mit einer Absage, wir haben das Mandat und ihr nicht, aetsch!

Warten wir ab, was Macron mit der neuen Regierung anstellen wird, sicher wird es nicht leichter fuer ihn werden, denn es weht Gegenwind und der kommt nicht nur von den Gelbwesten, wie sich in den letzten Wochen gezeigt hat.