Archiv des Autors: Uwe Ullrich

Über Uwe Ullrich

Geboren 1948 in Zittau/Sachsen, Studium der Finanzwirtschaft Rentner lebt heute in Guatemala Meine E-Mail uweullrich@hotmail.com

Das vierte Reich – Das Europa der europäischen Bundesstaaten

Standard

Wie heisst es im Koalitionspapier der neuen Ampelkoalition so treffend:

Zukunft der Europäischen Union Die Konferenz zur Zukunft Europas nutzen wir für Reformen. Erforderliche Vertragsänderungen unterstützen wir. Die Konferenz sollte in einen verfassungsgebenden Konvent münden und zur Weiterentwicklung zu einem föderalen europäischen Bundesstaat führen, der dezentral auch nach den Grundsätzen der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit organisiert ist und die Grundrechtecharta zur Grundlage hat. Wir wollen das Europäische Parlament (EP) stärken, z. B. beim Initiativrecht; vorzugsweise in den Verträgen, andernfalls interinstitutionell. Wir werden der Gemeinschaftsmethode wieder Vorrang geben, aber wo nötig mit einzelnen Mitgliedstaaten vorangehen. Wir unterstützen ein einheitliches europäisches Wahlrecht mit teils transnationalen Listen und einem verbindlichen Spitzenkandidatensystem. Wenn bis zum Sommer 2022 kein neuer Direktwahlakt vorliegt, wird Deutschland dem Direktwahlakt aus 2018 auf Grundlage eines Regierungsentwurfes zustimmen.

Wir schreiben das Jahr 2021 und jetzt einige Zitate, sie dürfen gerne raten wer diese Worte gesprochen hat:

1936

Die europäischen Völker stellen nun einmal eine Familie auf dieser Welt dar. Es ist wenig klug, sich einzubilden, auf Dauer in einem so beschränken Haus wie Europa eine Völkergemeinschaft verschiedener Rechtsordnung und Rechtsverwertung aufrecht zu erhalten zu können.”

Kurze Zeit danach:

Die klassische Nationalökonomie ist tot, die europäische Wirtschaft ist eine Schicksalsgemeinschaft.”

Vor uns liegt die Schaffung einer europäischen Gemeinschaft… Ich bin von einem neuen dauerhaften Bestand einer solchen Gemeinschaft nach dem Krieg überzeugt.”

Das neue Europa der Solidarität und Zusammenarbeit unter all seinen Menschen wird einen rasch zunehmenden Wohlstand erfahren, wenn die nationalen Bindungen erst beseitigt worden sind.”

Der Krieg endete, wie er enden musste und schon nach dem 20. Juli 1944 folgten die Vorbereitungen auf das andere neue Europa der Solidaritaet und Zusammenarbeit und so wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen und dann kann man folgendes lesen, allerdings der Öffentlichkeit zugänglich wurde es erst 60 Jahre danach:

Reinhard Gehlen schrieb in seiner Lagebeurteilung am 7. Oktober 1944

Die politische Führung( in Moskau) wird sich dabei im klaren sein, dass allein das Deutsche Reich dem sowjetrussischen Anspruch auf Europa militärisch und politisch Einhalt gebieten und damit auch für die Angloamerikaner später zu einem wertvollen militärischen Faktor werden kann, wenn es gilt, die Alleinherrschaft des bolschwistischen Imperialismus von Europa fernzuhalten.

Wenig später raffte er seine Unterlagen zusammen, verkroch sich erst mal in den Alpen um dann unter dem Schutz der westlichen Alliierten am Aufbau des neuen Europa mitzuwirken, nachdem er von Hitler im Fruehjahr 1945 zusammen mit seinem Gönner Guderian abserviert worden war.

Die Basis des neuen Europa, nur von Bolschewismus spricht man jetzt nicht mehr, sondern von der russischen Bedrohung, nicht ohne ironisch zu bemerken, dass man es gern warm mit russischen Öl und Gas hat in Europa.