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Mein Wort zum Mittwoch – Warm anziehen, nicht wegen des heissen Sommers

Standard

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In Deutschland werden in der naechsten Woche Temperaturen von bis zu 41 Grad erwartet, sagt Kachelmann, deswegen muss man sich eher ausziehen als warme Kleidung tragen.

Warm anziehen sollte man sich hingegen wegen der Zinspolitik der Europaeischen Zentralbank, Dragi sitzt in der Zwickmuehle, flaue Wirtschaftsdaten, nicht nur in Deutschland, der Euro ist massiv unterbewertet, davon profitiert vor allem Deutschland und die Schuldenlast der anderen EU-Staaten waechst, Deutschland sei dank.

Der Schuldenlast zu entrinnen mit der gemeinsamen Waehrung Euro ein Unding. Das italienische Parlament denkt darueber nach eine eigene Parallelwaehrung zu schaffen und da geht der Europaeischen Kommission auf gut Deutsch der Arsch auf Grundeis.

Die Idee ist nicht neu, Griechenland hat es auch versucht, aber der Arm der EU war laenger und so hatte die Troika gewonnen und Griechenland wurde „gerettet“ und wird noch heute „gerettet“, aber mit welchen Konsequenzen fuer das Land und seine Buerger und so dankt man es Schaeuble und Merkel mit Reparationforderungen aus dem 2. Weltkrieg in der gleichen Hoehe wie die Verschuldung des griechischen Staates.

Deutsche Kredite und Buergschaften trugen dem deutschen Staat stattliche Summen an Zinsen ein, den griechischen Buergern dafuer Rentenkuerzungen, Verkauf von Tafelsilber, Sozialabbau und anderes.

Ein BBC-Reporter brachte es auf den Punkt, so wie Deutschland mit Griechenland verfahren ist wird es auch uns ergehen, im 2. Weltkrieg hatten wir wenigstens noch Bunker, bleiben wir in der EU haben wir nicht einmal mehr das.

Draghi und die EZB halten die Zinsen weiter niedrig, eher ist aus den Andeutungen zu entnehmen das er weiter senkt, um den Motor am laufen zu halten.

Die Auswirkungen kann man heute im Focus nachlesen.

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Der Ausweg fuer die Banken, entweder Minuszinsen auf die Sparguthaben, noch traut man sich nicht und so werden die Gebuehren fuer Girokonten angehoben, schliesslich muss man ja als Bank auch geldverdienen. Friedrich Maerz empfielt Aktien und unser Finanzminister mach das Loch dicht, indem er die Aktien besteuern will, Pustekuchen mit Alternativen zur staatlichen Rentenversorgung.

In der Zeit wo die Geldquellen sprudelten wurde nicht gespart, besser gesagt, nicht an der Stelle wo es noetig gewesen waere, jetzt wird es enger und da soll man sparen.

Wie heisst es doch so schoen, spare in der Zeit, so hast du in der Not.

Gestern gab es einen Gastbeitrag bei RT

Nächste Runde der Eurokrise: Italien will mit Parallelwährung Würgegriff der Austerität entkommen

Mit der Einführung von Mini-Bots als Parallelwährung will sich Italien aus der Schuldenfalle befreien und Austeritäts-Diktate durchbrechen. Denn insbesondere eine EU-Nation ist in ökonomischen Dingen unbelehrbar und größtes Hindernis für Wachstum: Deutschland.

Italiens „Schuldenberg“ wächst aktuell gar nicht durch Aufnahme neuer Schulden, sondern dadurch, dass die Wirtschaftsleistung zurückgeht. Wenn die Wirtschaftsleistung zurückgeht, also das BIP sinkt, dann steigt faktisch die im Verhältnis zum BIP angegebene Schuldenlast, auch wenn sie der Summe nach beständig ist. Das ist unschwer zu verstehen – eigentlich. Außer man sitzt in irgendwelchen Wirtschafts- und Expertengremien der EU oder Deutschlands.

Es braucht eine Ankurbelung der Wirtschaft durch Investitionen, nicht weitere Sparmaßnahmen, die das BIP weiter schrumpfen lassen. Die europäischen Zwangsmaßnahmen sind völlig absurd, denn sie führen nachweislich tiefer in die Krise.
Alle Länder der EU, die den Euro nicht eingeführt haben, haben sich in den vergangenen Jahren deutlich positiver entwickelt. Der Euro ist daher keine Erfolgsgeschichte. Außer für ein einziges Land: für Deutschland. Allerdings auch da nicht für alle. Erfolgreich ist der Euro für die Exportwirtschaft, die von einem gemessen an der deutschen Stärke niedrigen Wechselkurs profitiert. Um diesen Erfolg zu erreichen, wurden die Löhne vom Produktivitätsfortschritt abgekoppelt und der Sozialstaat zurückgebaut, die Renten gekürzt und staatliche Investitionen aufgeschoben. Die Zielinflationsrate von knapp unter zwei Prozent wurde dauerhaft unterschritten. Deutschland hat unter seinen Verhältnissen gelebt. Damit ist der Euro für die Mehrheit der in Deutschland lebenden Bürger ebenfalls keine Erfolgsstory.

Nur noch ein Zitat aus diesem Artikel:

Die Bundeskanzlerin ließ uns vor einiger Zeit in einem ZDF-Interview wissen, dass sie glaubt, sie würde einst für ihre Verdienste um die EU in die Geschichtsbücher eingehen. Nichts kann weiter von der Realität entfernt sein als diese Selbsteinschätzung. Deutschland ist maßgeblich für das Auseinanderdriften der EU und das Scheitern des Euro verantwortlich.

Ehrlich ich weide mich nicht an dem gesundheitlichen Zustand unserer Bundeskanzlerin, an dem, wenn es nach einigen Printmedien geht, die Russen schuld sind, aber es ist schon eigenartig, wenn das abspielen der deutschen Nationalhyme sie dazu bringt, dass sie am ganzen Koerper zittert. Uebrigens stammt das nicht von mir, sondern auch aus unseren Mainstreammedien.

Nehmen sie sich die Zeit, lesen Sie diesen Beitrag komplett und bilden Sie sich ihre Meinung,viel zu viele stecken den Kopf in den Sand, nicht nur die Regierung und die Regierungsparteien sind schuld, sondern auch die,

die schweigend akzeptieren, anstatt ihre Stimme zu erheben.

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