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Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, fuer uns zu fluechten bleibt keine Zeit

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bandicam 2020-02-29 09-02-26-321

Erdogan hat die Schleussen geoeffnet und jetzt stroemen die restlichen IS-Anhaenger ueber Griechenland und Bulgarien nach Deutschland. Merkels Abkommen mit der Tuerkei war eine der grandiosen Fehlleistungen in der deutschen und europaeischen Fluechtlingspolitik. Mit weiteren 30 Millionen wollte man Erdogan freundlich stimmen, eine Fehleinschaetzung wie sich wieder herausstellt. Erdogan marschiert froehlich und unverdrossen in Syrien ein, eine Aggression in ein souveraenes Land, die EU und die deutsche Regierung klatscht Beifall und beschuldigt die rechtmaessige syrische Regierung und Russland fuer das entstandene Desaster.

Erdogans Truppen sind vom Feinsten, der Grausamkeit des Krieges nicht genug, schneiden sie den gefallenen syrischen Soldaten auch noch die Koepfe ab und das vor laufender Kamera.

Die Osmanen waren schon immer schnell mit dem Dolch und dem Krummsaebel. Ist die Tuerkei nicht ein praechtiges NATO-Mitglied zur Verteidigung der freien Welt und des Friedens!

Die Fluechtlingswelle von 2015 ist noch nicht ausgestanden, jetzt stehen schon 50.000 neue Fluchtlinge vor der Tuer,

Griechenland riegelt seine Grenze zur Tuerkei ab, es ist nur eine Frage der Zeit, dann sind sie in Deutschland und Norbert Roeettgen, einer unserer Kandidaten fuer den CDU-Vorsitz sieht in dem Bruch des Abkommens mit der Tuerkei einen Hilferuf Erdogans nach mehr Unterstuetzung.

bandicam 2020-02-29 18-06-39-608

Der gute Sultan sieht seine Faelle in Syrien wegschwimmen, weil die Syrer den militaerischen Druck verstaerken, um auch die letzten Bastionen des islamischen Staates zu beseitigen und das Stueck vom Kuchen, was er sich abschneiden wollte, wird immer kleiner.

Ein Schlaumeier ist er, kaufte russische Luftabwehrraketensysteme um sich bei Putin Freiraeume fuer seine Operationen zu erkaufen, er hoffte nur von Putin konnte er Zugestaendnisse erhalten, die USA waren schon lange aus dem Rennen.

Mit den Europaeren hatte er leichtes Spiel, denen stand und steht die Angst vor einer Fluechtlingswelle im Gesicht geschrieben, da ist kein Widerstand zu erwarten. Er weiss auch wie wichtig fuer die Geopolitik der NATO die Tuerkei ist, denn er verwaltet den Bosporus, den wichtigsten Zugang zum Schwarzen Meer.

Jetzt hat er sich ein blaues Auge geholt, denn auch die NATO, die er inzwischen um Hilfe anflehte versagte ihm die geforderte Hilfe, die Herdplatte war selbst diesen Strategen zu heiß.

Man liebt in Europa Erdogan nicht, man will die Tuerkei nicht in der EU, aber man braucht sie eben und so versucht man im nicht zu sehr weh zu tun, aber mit ihm brechen geht nicht, schliesslich sind ja Erdogans fuenfte Kolonnen schon 2015 in Europa eingereist und predigen fleissig in ihren Moscheen die Islamisierung Europas, jetzt erhalten sie IS-Nachschub und ihre Drehscheibe, das Operationszentrum ist Deutschland, hier empfaengt man sie mit offenen Armen.

Politisch zerrissen, Klimawandel, Kampf gegen Rechts und innenpolitische Machtkaempfe und wirtschaftlicher Niedergang, ein idealer Naehrboden und jetzt noch der Coronavirus.