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Der Wahnsinn hat Prinzip

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Das neue Jahr ist gerade einmal 10 Tage alt, der Leichnam eines iranischen hohen Militaers unter der Erde und in der Naehe der Hauptstadt Teheran liegen die Reste einer Boeing 737 mit 176 Menschen am Boden, oder das, was davon noch uebrig geblieben ist, nach dem sie von einer Boden -Luft-Rakete der iranischen Armee getroffen wuerde.

bandicam 2020-01-11 10-03-39-279

Nicht wie im Falle MH17 in der Ukraine, nicht wie bei MH370, in nur drei Tagen ist nun klar, die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben einen tragischen Verlauf genommen, ein Fuehrer der iranischen Revolutionsgarden tot, mehr als 20 iranische Raketen auf amerikanische Stuetzpunkte im Irak, materieller Schaden und keine menschlichen Verluste, dank Vorwarnung, ich will mir nicht vorstellen, wie es ohne Vorwarnung ausgegangen waere.

Die 176 Zivilpersonen in dem Linienflug starben ohne Vorwarnung und ohne Rettungsmoeglichkeit, durch einen Fehlentscheidung, ein Kolateralschaden, man hatte das Passagierflugzeug fuer eine gegnerische Rakete gehalten.

Dem materiellen Schaden kann man reparieren, mit dem menschlichen Leid sieht das anders aus.

Sicherlich, sowohl die USA, als auch der Iran haben bewiesen, sie koennen treffen und das mit Praezission und wer da noch in der Presse von veralteten Raketensystemen der Russen spricht, die da angeblich die Iraner verwenden, ist offensichtlich im Irrtum, die Luftbilder sprechen eine andere Sprache, an den Steuerpulten sitzen Menschen, die die Knoepfe bedienen, man denke nur an das Versagen der Luftabwehr am 11. September 2001 in den USA, wieviel Menschen wuerden noch leben, wenn man die Flugzeuge der Terroristen vorher abgeschossen haette.

Die verhaltene Reaktion der Grossmaechte USA, Russland auf den Abschuss des Passagierflugzeuges spricht seine eigene Sprache, jeder hat da wohl seine eigenen Erfahrungen, auch mit dem vertuschen.

Der Ruestungswahnsinn verlangt seinen Tribut, dahinter stehen aber handfeste geopolitische und oekonomische Interessen, die auf Kosten des normalen Erdenbewohners ausgetragen werden, der Wahnsinn hat Methode.

Man bedauert den Tod von 176 Menschen und streut sich Asche aufs Haupt, wenn 10 Afrikaner, die sich mit auf einem wackeligen Schlauchboot aufs Mittelmeer begeben, weil sie in Europa das Schlaraffenland erwarten, da wird geschrien und demonstriert, sie sind nicht unschuldig an ihrem Schicksal, wenn sie ertrinken.

Die Menschen in dem Flugzeug dagegen, welche Schuld haben sie, sie haben keine, sie waren nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Nicht der Klimawandel ist es der die Menschheit auszuloeschen droht, dafuer auf die Strasse zu gehen ist sicher legitim, wichtiger ist den Ruestungswettlauf einzudaemmen, die Macht derer zu begrenzen, die die Waffen fuer ihre Machtspiele benutzen und uns weissmachen wollen dass es unseres Sicherheitsinteressen entspricht, obwohl sie an eine Weltordnung unter ihren Hegemonie denken, die von Gemeinwohl reden und an ihr eigenes Wohl und das ihrer Geschaeftspartner denken, wie Sklavenhalter, herrschen und beherrschen.

Wir haben die groesste und schlagkraeftigste Armee der Welt verkuendet Trump neulich stolz und du sollst keinen anderen Gott haben neben uns, Zeit sich an seine Worte am Anfang seiner Regierungszeit zu erinnern.

Das grosse Kartago fuehrte drei Kriege, nach dem Ersten war es noch maechtig, nach dem Zweiten noch bewohnbar und nach dem Dritten nicht mehr auffindbar.

Kein Imperium in der Geschichte dauert ewig, aber heute wird es zur Existenzfrage der Menscheit, da ist der Klimawandel noch unser kleinstes Problem.