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Mein Wort zum Mittwoch – Es gibt kein schöner Land

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Durch die Wälder, durch die Auen
zog ich leichten Sinns dahin!
|: Alles, was ich könnt‘ erschauen,
war des sichern Rohrs Gewinn. 😐
Abends bracht‘ ich reiche Beute,
und wie über eignes Glück,
drohend wohl dem Mörder,
|: freute sich Agathens Liebesblick.

Eins der schönen deutschen Volkslieder, die heute kaum noch einer kennt, Leute wie Habeck können ohnehin nichts mit Deutsch anfangen, aber Bundeskanzler würden sie gerne werden.

Sie streifen nicht durch die Felder und die Auen um Wild zu erlegen, das machen sie heute im Bundestag ganz ohne Flinte.

Ihre und der Regierung Schergen erledigen vor dem Gebäude, über dem noch mit großen Lettern geschrieben steht,

„ DEM DEUTSCHEN VOLKE“,

die Drecksarbeit mit Knüppeln, Fäusten und Tritten.

Beifall im Hohen Haus, wenn ein CDU Abgeordneter fordert den Eltern, die ihre Kinder nicht Zwangsimpfen lassen wollen, das Sorgerecht zu entziehen um sie staatlich zwangszuimpfen, so geht Demokratie im Namen des Volkes.

Gestern habe ich mir eine schon 6 Jahre alte Dokumentation über Erich Mielke angesehen, man könnte sogar Sympathie für ihn entwickeln, wie sich doch die Ansichten und Bilder von gestern und heute gleichen.

„Was wissen sie den wirklich von Angst, Kindchen“, fragte er im Berlin Moabit 1991 nach der Wende seine psychologische Gutachterin,

„Angst ist die wirkungsvollste Triebfeder des menschlichen Handelns, stärker als Ehrgeiz, Habgier, Hoffnung und alles zusammen, nur ein wenig Angst braucht man um die Welt zu lenken, das ist Psychologie“.

Gerade dürfen wir mit Corona erleben, wie weise doch diese Worte waren und wie man von Mielke gelernt hat.

Mielke erzählte ihr, wie 1931 am Bühlowplatz Männer, Frauen und Kinder von der Polizei zusammenprügelte wurden bevor die Schüsse fielen, für die er verantwortlich gemacht wurde, auch noch nach 60 Jahren, als einziger noch lebender Zeitzeuge,

Das gesellschaftlich Sein bestimmt das Bewusstsein, hieß es im Sozialismus und wieder wird im neuen Deutschland geprügelt, im Namen des Volkes und der Demokratie.

Wahrlich, der Apfel fällt mich weit vom Stamm.