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Sonntag – Das Wetter ist so trübe wie meine Stimmung

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Erst früh am Morgen bin ich eingeschlafen, irgendwo in der Nachbarschaft muss es ein

familiäres Ergeignis gegeben haben, laute Musik den ganzen Nachmittag und Abend, was man eben so hier unter Musik versteht.

Vom tödlichen Coronavirus weit und breit keine Spur, es wird gefeiert und auch die Kanonenschläge dürfen natürlich nicht fehlen. Irgendwie erinnert mich das alles an einen deutschen Gassenhauer, den man dort schon lange vergessen hat:

Wir lassen uns das

Leben nicht vermiesen, keine Angst, keine Angst Rosmarie”,

kennt den noch jemand?

Trotz des Lärms, ich habe endlich nach mehreren Anläufen mein E-Mail-Konto bei Google wieder aktivieren können, gnädiger Weise haben sie mir nach 48 Stunden Wartezeit den Zugang wieder freigeschaltet, was tut man nicht alles für die Datensicherheit, eigentlich ein Witz, spionieren tun ja eigentlich immer die, die so viel von Datensicherheit reden!

Nun hatte sich doch in den sieben Jahren einiges an Mails angesammelt, ganze 65.000 waren es und da war auch einiges darunter, was mir wichtig erschien, inzwischen habe ich es geschafft meinen Bestand bis auf 32.000 zu reduzieren, wahrscheinlich werden am Ende um die 2.000 übrigbleiben und das wird auch meine Festplatte sichtlich entlasten.

In der Computersprache bezeichnet man einen Computer als Ordenador, ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, meine Rechner verdienen diese Bezeichnung nicht, es sind mehr Desordenadores.

Im Angesicht dieser Erkenntnis sei mir natürlich die Frage gestattet, wie dann die durch den Menschen geschaffenen künstliche Intelligenz mit diesem Durcheinander fertigwerden das der Mensch selber schafft. Gerade sehen wir z.B. beim RKI wie schwer es ist verlässliche Zahlen zusammenzustellen, wenn die natürliche Intelligenz fehlt.

Sonntag in Guatemala, nur meine Frau werkelt in der Küche unüberhörbar.

Es ist 11.00 Uhr und die Sonne ist hinter den Wolken hervorgekrochen, noch ist relative Ruhe auf der Strasse, die Feiernden von gestern erholen sich noch von der Nacht.

Bald sitzen sie wieder vor der Tienda und reden von den Neuigkeiten und über die Nachbarn, schönen Sonntag noch, wir lesen uns wieder!