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Mein Wort zum Mittwoch – Macht doch was ihr wollt!

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Wie seit Tagen, die Hitze war auch heute unertraeglich, Klimawandel, mir geht es ehrlich gesagt den Arsch runter, Ramelow oder Kemmerich, streitet euch.

Ich habe mich heute dazu entschieden, mich mit den Schweinereien des Bundesnachrichtendienstes zu beschaeftigen, weil man es ja so gerne hat die Stasi als den absoluten Buhmann darzustellen.

Stunden habe ich mich durch den Beitrag der Washington Postdurchgequaelt, wer macht sich schon die Arbeit dreissig Seiten in Deutsch zu uebersetzen, gern hat man alles auf den silbernen Tablett serviert.

Zugegeben, ohne mein Uebersetzungsprogramm waeren es Tage gewesen, aber Nobody is perfect und so bin ich dabei die Uebersetzung manuell nachzubessern, wo es geht.

Unzweifelhaft, das ganze ist eine ungeheure Schweinerei.

Schlimm ist, nicht das ZDF, welches sich mit den Schweizern die Ergebnisse auf die Fahnen heften, sondern die USA selbst in Form der Washington Post waren die Akteure, wie schon bei Watergate, fuer die Deutschen ist es wichtiger von Menschenrechtsverletzungen zu reden, die andere begangen haben und aus dem Geschaeft auszusteigen, wenn die Gewinne nicht mehr ihren Erwartungen entsprechen.

Mit 17 Millionen werden die schwarzen Kassen der Regierungsparteien gefuellt, irgendwo in einer Tiefgarage verteilt man die Pfruende zwischen dem BND und dem CIA, auch die anderen europaeischen Geheimdienste wissen es, Verbuendete sind sie, aber keine Freunde.

Die gemeinsame Crypto AG hat den technischen Anschluss verpasst, im Internet grassieren neue digitale Verschluesselungstechnologien und so gehe ich eher davon aus dass die Amerikaner aus einem inzwischen unrentablen Geschaeft ausgestiegen sind als die Deutschen 17 Millionen bekamen sie, 2018 verkauften die Amerikaner die Crypto AG fuer den geschaetzten Wert zwischen 50 und 70 Millionen US-Dollar.

Die Deutsche waren ja noch damit beschaeftigt die Millionen der SED und der Stasi im Ausland zu suchen, die aehnliche Geschaefte wie BND und CIA betrieben hatten, im Endeffekt die Geheimdienste unterscheiden sich in ihrer Arbeitsweise wenig. Wenn die Gelder aus dem Steuersaeckel nicht reichen, man ist nicht waehlerisch in der Geldbeschaffung.

Damals war ja auch Liechtenstein noch ein relativ sicheres Pflaster, bis man den Kampf gegen die Geldwaesche erfand, was die Geheimdienste hatten, auch der Staat wollte seinen Anteil, es ist nicht wichtig woher es stammt, wichtig ist, man hat es und kann die Kontrolle darueber ausueben.

So flog denn der Geheimdienstagent Werner Maus, der einige Jahre vorher noch mit einem klapprigen VW seine Versicherungen verkaufte, ploetzlich mit seinem Privatflugzeug durch die Welt, beim Finanzamt gab es von ihm keine Steuerakte und er fuhr Autos mit belgischem Kennzeichen, bezahlte auch keine Steuern, weil auch sein Grundstueck nicht ihm gehoerte, sondern einer Firma auf den Niederlaendischen Antillen.

Finanzbeamte sind von Natur aus misstrauisch, aber der Geheimagent hatte Rueckenhalt aus dem Kanzleramt, wenn alles klappte, kennt man ihn beim BND, wenn es ernst wird, dann kennt man sich selbst nicht mehr, so ist das nun einmal.

Heute steht er vor Gericht wegen Steuerhinterziehung, weil er Millionen auf seinem Konto in der Karibik hat, von dem er selbst vor Gericht erklaert, dass er eigentlich nur der Verwalter ist, Undank ist der Welten Lohn.

Die, denen angeblich das Geld gehoert, schweigen hartnaeckig und der Herr Schmidbauer ist inzwischen im wohlverdienten Ruhestand und Plaudert von den Verdiensten des BND fuer die Sicherheit der Welt, Helmut Kohl ist gestorben und seine persoenlichen Aufzeichnungen, man deckt den Mantel des Schweigens darueber.

Schalk Golodkowski vom Amt fuer Comerzielle Koordinierung der DDR ist friedlich am Tegernsee eingeschlafen und hat viele Geheimnisse mit ins Grab genommen, wahrscheinlich auch das Wissen ueber Auslandsfirmen der Stasi und Bankkonten, die vielleicht heute dem BND gehoeren, wie z.B. die Konstruktionsunterlagen und Werkzeuge fuer ein Sturmgewehr, das fuer die Nato produziert werden sollte und dessen Aufenthaltsort man wahrscheinlich nur in Pullach kennt.

Das Spiel geht weiter und wir alle spielen mit.