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Dr. Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammler 26.08.1901 – Ein unvollendetes Kapitel- 7. Teil – Dr. Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammler 26.08.1901 – an unfinished chapter- 7st Part

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Hans Kammler

SS Obergruppenfuehrer und General der Waffen SS Dr.-Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammler

Die ZDF-Dokumentation ueber Kammler ueber die ich im Teil 6 geschrieben habe befriedigte mich nicht und da ich inzwischen in den letzten Wochen eine ungeteilte Aufmerksamkeit fuer meine bisherigen Beitraege feststellen konnte, bin ich unentwegt auf der Suche nach weiteren Details, die eventuell Hinweise auf den Verbleib Kammlers nach dem 4. Mai 1945 geben koennten.

Nach wie vor bin ich der Meinung der Schluessel liegt in Ebensee. Da fand ich doch heute Auszuege aus einem Buch, die mich auf die Spur einer dieser Schluesselfiguren fuehrten:

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Diplomingenieur Karl Fiebinger und gerade dieser Karl Fiebinger hat auch eine Nachkriegsgeschichte, war er doch derjenige, den die Amerikaner mit der Aktion Paperclip nach den USA holten um, wie man mutmasst, unterirdische Raketenbasen zu bauen, ein strammer Parteigenosse, der seine Erfahrungen und sein Geld unter Kammler mit dem Bau von unterirdischen Geheimprojekten verdient hatte und wieder ist es Ebensee.

Sein Lebensweg nach 1945 ist lesenswert, hier ein Auszug:

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Fiebinger wurde mit Paperclip nach Amerika gebracht,, warum sollte man Kammler auf anderem Wege nach Amerika gebracht haben sollen, wie Sulzer in der ZDF-Dokumentation behauptet?

Wenn man ihn gefangen hatte, warum schaffte man Filbinger 1947 dann nach den USA, wenn man doch Kammler schon gefangen hatte, oder war es doch eher so, dass es nie ein Gefangennahme gegeben hatte sondern Kammler war einfach in Ebensee verschwunden mit samt seinem Fahrer, der angeblich 3 Wochen mit einem Schuss im Knie von Prag nach Gmunden unterwegs war, ohne das Bein zu amputieren und dann daran starb und dessen Leiche auch dann noch aus dem Grab mit unbekanntem Ziel verschwand.

Erst 1987 wurde eine Vermessung der Stollensysteme in Ebensee vorgenommen allein die beiden groessten Stollensysteme A und B hatten eine Gesamtlaenge von 7699 Metern, die kleiner Stollen nicht mitgerechnet.

Die Raketenversuchsanstalt Peenemuende wurde nie nach Ebensee verlagert, denn dafuer war der Bau eigentlich vorgesehen und am 5. Mai einen Tag vor dem Einmarsch der Amerikaner verschwanden auf ungeklaerte Weise dann der Lagerkommandant, Kammlers Sonderbeauftragter, auch Fiebingers Projektverantwortlicher und Kammler mit seinen Hofstaat.

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Man hatte schon vorher die Zeit nicht unnuetz verbracht, spaetestens ab Herbst 1944 bereitete man sich auf das was nach dem Kriege kommen sollte vor, an der Quelle sass der Knabe.

Bis 1987 kannte man noch nicht das ganze Ausmass der Stollensysteme, viel weniger seine Verwendung und ob es weiter Stollen gibt ist weitgehend unbekannt, viel Platz um sich erst einmal in Sicherheit zu bringen, oder das in Sicherheit zu bringen, was nie jemandem bekannt werden sollte und von dem nur ein kleiner Personenkreis im Dritten Reich Kenntnis hatte.

Fillbinger - Kammler1065

https://www.zobodat.at/pdf/MittVerHoehlenkOOe_092_1989_0001-0061.pdf

http://www.geheimprojekte.at/person_fiebinger.html

 

 

 

 

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