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Junckers Europa, die Ausserirdischen haben ihm ein Zeichen geschickt – Juncker’s Europe, the extraterrestrials have sent him a sign

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356b9516-e0e3-4cd0-8771-6bf1b483156eWieder einmal bestaetigt Jean-Claude Junker in seinen Visionen von Europa, wie weit er der europaeischen Wirklichkeit voraus ist. Seine Visionen haben sicherlich ihren Ursprung im ausserirdischen Bereich und da die Ausserirdischen ihn ja beobachten, haben sie ihm wohl diesmal ein weiteres Zeichen gegeben.

Mit Macrons Vorstellungen von einer Neugruendung Europas, scheinen er und auch die Ausserirdischen ihre Probleme zu haben, ist doch von einem Europa der zwei Geschwindigkeiten keine Rede mehr, vielmehr will er jetzt alle in der EU verbliebenen Staaten, koste es was es wolle, mit dem Euro begluecken, dass der Euro mehr zur Spaltung beigetragen, als geeint  hat, ignoriert er kategorisch.

In Relalitaetsferne gehoert er unzweifelhaft zu den „groessten europaeischen Politikern“ der Neuzeit, man sollte ihm noch zu Lebzeiten ein Denkmal setzen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Meinungen ueber seine Vorstellungen weit auseinander gehen, die Bundesregierung signalisiert ihre Zustimmung zu Junckers Ideen und lehnt wie er die Veraenderung der europaeischen Vertraege kategorisch ab, Wo noch vor einigen Monaten von verstaerkter bilateraler Kooperation zwischen Staaten mit annaehernd gleicher Wirtschaftskraft die Rede war, soll jetzt alles einbezogen werden in einem europaeischen Finanz-Umverteilungskonzept und in einer zunehmenden Machtkonzentrierung in der Europa-Buerokratie, Europa-Ratspraesident und und Kommissionspraesident in einer Person, ich verstehe das so, als wenn man das Amt des Bundeskanzlers, gleichzeitig mit dem Amt des Vorsitzenden des Bundesrates verknuepfen wuerde, weniger Demokratie, hoehere Machtkonzentration in den Haenden weniger.

Nun sind das ja alles Ideen, von wem auch immer inspiriert, ob da die osteuropaeischen Staaten und auch die Scandinavier mitspielen werden, erscheint mir fraglich und Frankreichs Praesident duerfte sich in seiner bisherigen kurzen Amtszeit mit den Problemen im eigenen Land beschaeftigen, denn ihm steht ein heisser Herbst ins Haus, den er mit seinen Arbeitsmarktvorstellungen ausgeloest hat und dessen Auswirkungen die Gewerkschaften massiv auf den Plan gerufen haben, wie die letzten Demonstrationen, von ueber 200.000 Franzosen, beweisen.

Der Kampf an mehreren Fronten in dem vereinten Europa zeigt, trotz aller Beteuerungen und Beschwoehrungen zur Einigkeit, die Differenzen in der Vision von Europa sind groesser, als man sie sehen will. Bei den Verhandlungen mit Grossbritannien kommt man nicht vom Fleck, Polen legt sich massiv quer, nicht nur mit der EU, sondern auch mit Deutschland, Ungarn, Polen, Tschechen,  Slowaken und auch Oesterreich haben eigene Vorstellungen in der Fluechtlingsfrage, da werden auch keine Sanktionen helfen, Italien bleibt ein Sorgenkind und Spanien sieht sich erneut mit Separationsbestrebungen der Katalanen konfrontiert.

Keine Zeit fuer Juncker und andere die Siegestrompeten zu blasen, da aendert auch nichts, der wieder erstarkende Euro, der kuenstlich durch die EZB am Leben gehalten wird, man soll sich nicht einbilden, das die Finanzkrise in der EU ausgestanden ist, sie ist nur in Wartestellung, im Gegensatz zu den Politikern sind die Oekonomen vorsichtiger mit ihrer Wertung, Oekonomie beruht auf Realitaeten, Politik ist eine Kunst, das sollte man in Rechnung stellen und noch eine Sache,

„Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein“,

ich denke man sollte es in Erwaegung ziehen.

http://www.focus.de/politik/videos/brexit-debatte-juncker-verwirrt-eu-kommissionschef-faselt-im-parlament-von-ausserirdischen_id_5687925.html

http://www.msn.com/de-de/finanzen/maerkte/warum-osteuropa-den-euro-fehler-nicht-wiederholen-will/ar-AArTV0L?li=AA4WUm&ocid=spartanntp

 

 

 

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