Tag der Deutschen Einheit – Deutschland „feiert“, ein Rückblick ohne Ausblick

Standard

Was feiert Deutschland denn eigentlich, wer feiert wie und wo?

Ein schoener Artikel der Sueddeutschen Zeitung weist uns den Weg!

Potsdam 3. Oktober 2020 Zentrale Feier

Die deutsche Staatsflagge weht um Herbstwind, dort wo sie immer weht, dort wo die Buerger sind weht sie nicht, das koennte zu Missverstaendnissen fuehren.

Es ist ein imposanter Aufmarsch der politischen Führung der Bundesrepublik, die an diesem Samstag zu 30-jährigen Jubiläum der Einheit zusammenkommt. Und doch sagt Oliver Schmidt, Zeremonienmeister der Brandenburgischen Staatskanzlei, „da blutet einem das Protokollerherz“. Brandenburg sitzt derzeit dem Bundesrat vor, deshalb richtet das Land in diesem besonderen Jahr die Feierlichkeiten aus. Geplant war ein Staatsakt mit mehreren tausend Menschen, doch wegen Corona sind es dann gerade einmal 230 geworden. „Das ist extrem bedauerlich“, sagt Schmidt. 

Das es nur an Corona liegt bezweifle ich und wenn ich in die Sozialen Netzwerke schaue, dann merke ich, dass der Verfasser des Artikel recht hat mit seiner Ueberschrift „Weitervereinigen“.

Einer auf Twitter schrieb, der dritte Oktober war ein Verwaltungsakt

und nach dreissig Jahren werden wir immer noch verwaltet

und zum dreissigten Mal feierten wieder die Verwalter, wie bei einer Vorstandsfeier der Merkel-Deutschland GmbH (BRD).

Wie im Grossen so im Kleinen,, der Tag der deutschen Uneinigkeit machte

auch vor Sachsen nicht halt.

So will ich auch in diesem Zusammenhang an meinen Artikel vom 3. Oktober 2018 erinnern, dem ich den sinnreichen Titel

„Der Tag der Deutschen Uneinigkeit“

gab.

Hinzufuegen muss ich dem eigentlich nichts, weil sich nichts seitdem veraendert hat.

Ich untertreibe natuerlich, denn es ist ja etwas passiert, inzwischen ist es weniger als nichts und das ist nun eine Frage die philosophisch zu klaeren ist.

Um zu vollenden, was vollendet werden will noch ein weiterer Auszug aus dem SZ-Artikel

Höhepunkt der Veranstaltung ist die etwa 30-minütige Rede von Frank-Walter Steinmeier. Dabei wird deutlich, wie sehr den Bundespräsidenten die Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen getroffen haben. Der Moment Ende August, als wenige hundert Menschen mit Reichsflaggen die Stufen des Bundestages erklommen. Der Vergleich zwischen der friedlichen Revolution von 1990 und der Gründung des Deutschen Reichs 1871 prägt einen Gutteil seiner Rede. „Mit eiserner Hand wurde im Kaiserreich nach innen durchregiert. Katholiken, Sozialisten, Juden galten als Reichsfeinde, wurden verfolgt, ausgegrenzt, eingesperrt“, sagt Steinmeier. „Heute leben wir in einem wiedervereinten Land, ohne zu erwarten, dass alle gleich sein müssen.“

Steinmeier widmet dem Deutschen Reich Platz in seiner Rede und vergleicht es mit dem wiedervereinigten Deutschland, wo keine Katholiken, Sozialisten, Juden als Reichsfeinde gelten und wo keiner erwartet, dass alle gleich sein muessen, leider ist er wieder einmal fern der Realitaet, hier sind es nicht die Vorgenannten, die Reichsfeinde sind, sondern die, von denen man erwartet, das sie alle gleich sein sollen, aber nicht sind, die Andersdenkenden, die Rechten, die Reichstagsstuermer, Klima- und Virusleugner!

Wodurch unterscheidet sich eigentlich das Deutsche Reich von damals von dem Deutschen Reich heute, dessen Nachfolger man ja ist?

Ich sage es mal ganz drastisch und ziemlich vereinfacht, im Deutschen Reich von 1871 schaffte man es die sozialen Grundlagen fuer die Buerger zu schaffen, heute bringt man nicht einmal eine Rentenreform zustande, die allen Buergern gleichermassen ihre Lebensgrundlage sichert.

2022

Eine Antwort »

  1. Von der sog. „Deutschen Einheit“ sehe ich weit und breit nichts. Was ich aber sehe sind 22 Millionen Sozialtouristen aus der ganzen Welt, plus 1 Million Ukrainer , die allesamt dafür sorgen, dass wir langsam aber sicher zugrunde gehen.

    Der Fall der Mauer war noch akzeptabel, aber was dann kam, die kriminelle Nah-Ost-Erweiterung, ist alles andere als akzeptabel.

    Solange der Westen nicht in der Lage ist, Tatsachen und Fakten zu akzeptieren und die Wahrheit auszusprechen, wird es keine Lösung für die jetzige Krise geben.

    Das Atlantische Bündnis ist ein Konglomerat aus Lügnern und Betrügern, denen unser Leben völlig egal ist.

    Gefällt 1 Person

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