In eigener Sache – Wieder eine neue Woche

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Zu schnell ging das Wochenende vorbei und unser Besuch ist gestern wieder abgefahren.

Auch im Haus war diesmal wieder Sonnenschein, unsere kleine Enkelin von nunmehr fast 2 Jahren.

Nichts ist sicher vor dem kleinen Wirbelwind, seit dem sie laufen gelernt hat, sie hat eine besondere Vorliebe für mich.

Gestern früh noch vor der Rückfahrt kam sie wieder zu mir ins Zimmer, als ich am Computer sass. Ihre Windeln waren noch nass von der Nacht, ich spürte es als sie auf meinem Schoss sass und auf den Bildschirm blickte, sie zeigte mit dem Finger auf meine Hand, in der ich die Maus hielt und so scrollte ich die Nachrichten auf dem Bildschirm.

Am Sonnabend hatte sie meine Tastatur so in die Mangel genommen, das gleich zwei Tasten durch die Gegend flogen, aufmerksam beobachtete sie mich, wie ich sie einsammelte und wieder montierte.

Gestern sass sie ganz ruhig auf meinen Knien und beobachtete nur.

Ich spürte, sie reagierte auf die bevorstehende Trennung, sie rutsche von meinen Knien winkte mir noch mit ihren kleinen Händen zu und verschwand in die Küche.

Etwas später schaute ich ihr nachdenklich hinterher, als sie noch einmal winkend mit unserer Tochter durch die Haustür verschwand, bis bald, Abschiedsschmerz kenne ich nicht, im Gegensatz zu meiner Frau.

Inzwischen hat der Alltag wieder Einzug gehalten, aber die Gedanken kreisen.

Ich aktiviere meinen Tor-Browser und stelle das Erste Deutsche Fernsehen ein, mein Internet aus dem Kabel ruckert so vor sich hin mit regelmässigen Unterbrechungen der Verbindung, billig und gut geht nicht zusammen, intwischen hat es auch meine Frau begriffen.

Ganz abgesehen davon, selbst von der Tagesschau bin ich entsetzt, verzeifelt suche ich nach einer Krimi-Serie, im Ergebnis, es gibt viele, die Handlungen sind seicht, die Kriminalkommissare Frauen, die Ermittler Männer und Frauen mit vielen Geschlechtern im Kampf gegen das organisierte Verbrechen, ebensogut kann ich mir den Mist in den einschlägigen amerikanischen Kanälen hier ansehen.

Ich schalte aufs Bayrische Fernsehen um, mir wird nicht besser, Folklore gepart mit bayrischem Witz, ein Wunder dass meine Hausschlappen an den Füssen bleiben, schlimmer geht’s nimmer.

Entnervt schalte ich ab, die Fernsehgebühr könnte man wirklich sparen, wenn man es könnte.

Ich versuche mir einen Film herunterzuladen, mein Kabelinternet zeigt mir eine Downloadgeschwindigkeit von 48 Kb an, ich hab keine Lust 3 Stunden auf einen Film zu warten, mein Mobiles Internet auf dem zweiten Computer zeigt eine Downloadgeschwindigkeit von wenigstens 2 Mb an, ich bezahle nach Datenverkehr, ich muss ja auch in Zukunft hier keine Gasumlage zahlen wie in Deutschland.

Die Deutschen müssen sparen lernen sagt Saskia Esken von der SPD, im Gegensatz zu ihr habe ich das, was sie nie musste, schon immer getan, das hat einen grossen Vorteil. Der fade Beigeschmck im Lichte der Ampel bleibt, Mehrvertsteuererlcichterung auf Gasumlage durch die EU abgelehnt, verlautet aus Lindners FDP-Ministerium, Gott sei Dank, wir sind nicht abhängig von Putin!

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