Baerbock in Amerika, Geopolitik im Vordergrund

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Irgendwie kommt man ja aus dem Lachen nicht mehr heraus, Besuch unserer qualifizierten Außenministerin Baerbock im amerikanischen Außenministerium empfangen.

Stolz schleicht sie die Gangway hinunter, um mit ihrem Amtsbruder Blinken die gegenseitige Partnerschaft zu bekräftigen und in der anschließenden Pressekonferenz im Namen der EU Putin zu drohen, sollte er die Ukraine überfallen.

Das Treffen selbst findet in den amerikanischen Medien wenig Resonanz.

Zwischenzeitlich marschieren in der Ukraine die Bander-Anhänger und feiern den Jahrestag ihre Idols und Nazikollaborateurs, der sich im Nachkriegs Deutschland(BRD) unter seinesgleichen fühlte.

In der Süddeutschen Zeitung habe ich gelesen, Putin fühlt sich von der Ukraine bedroht und konzentriert deswegen Truppen an seiner Grenze um sich das Land einzuverleiben.

Wirklich?

Ich denke die Bedrohung geht weniger von der Ukraine aus als von der Osterweiterung der Nato und der EU, wie gern würde man die Ukraine schlucken, um näher an Russland heranzurücken mit seinen Raketen, schließlich sind es dann nur noch 100 Kilometer bis Moskau, da winken die reichen Bodenschätze, Biden und Bidens Sohn haben da schon ihre Erfahrungen.

Nun fragte doch heute in der Bundespressekonferenz der Vertreter von RT, warum das Verteidigungsministerium voriges Jahr den Auftrag erteilt habe Vektordaten für detaillierte Karten von Russland zu sammeln, was will die Bundeswehr in Russland?

Sicherlich geht es darum die besten Plätze zum Pilze sammeln in Russland zu finden für die Tourismusbranche.

Die Ministeriumssprecherin zeigte sich überfordert, nichts neues.

Nach der Kündigung des OpenSky-Abkommens durch die USA ist es schwieriger geworden, derartige Informationen aktuell auf dem silbernen Tablett serviert zu bekommen.

Wie ist das nun mit den Unruhen in Kasachstan, geht es da auch um Pilze, oder geht es um Bodenschätze und Geopolitik,

Reuter schreibt heute dazu:

Kasachstan verfügt über große Mengen an Erdöl, Erdgas und Metallen und ist die größte Volkswirtschaft unter den fünf früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien. Auch nach der Fläche ist Kasachstan die größte von ihnen. Das Land ist mit über 2,7 Millionen Quadratkilometern gut siebenmal so groß wie Deutschland und hat knapp 19 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner – in Deutschland leben über 83 Millionen Menschen.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde Kasachstan 1991 unabhängig. Präsident war bis 2019 der heute 81-jährige Nursultan Nasarbajew, der das Land mit harter Hand regierte. Er übergab die Macht an den von ihm ausgewählten heutigen Präsidenten KassymJomart Tokajew. Nasarbajew wurde damit der am längsten amtierende Staats- beziehungsweise Regierungschef in den früheren Sowjetrepubliken. Diese Stabilität lockte ausländische Anleger an, die Hunderte Milliarden Dollar investierten.

Nachtigall ich hör dir trapsen, sagt der Berliner!

Kasachstan gehört dem von Russland geführten Militärbündnis OVKS an. Weitere Mitglieder der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS, englisch CSTO) sind Belarus, Armenien, Kirgisistan und Tadschikistan. Tokajew bat die OVKS um Unterstützung, am Donnerstag landeten die ersten Soldaten in Kasachstan, um dessen Ordnungskräften zu helfen. Am Mittwoch hatte Russland noch erklärt, niemand dürfe sich von Außen in Kasachstan einmischen.

Da kreisen die NATO-Geier über dem Land, angeführt von den USA!

Weißrussland, Ukraine, Kasachstan, ein neues Spiel ein neues Glück, jedes mal war vor den Toren von Moskau Schluss, das schmerzt noch immer.

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