Columbine und der Haussegen

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Sonntag, es ist schon früher Nachmittag, gerade habe ich meine tägliche Mailprozedur beendet.

Die Beantwortung nimmt immer eine ganze Zeit in Anspruch, spezielle Fragen brauchen spezielle Antworten und so vergingen mehr als drei Stunden wie im Flug.

Natürlich war auch wieder eine Anzeige gegen mich bei Twitter dabei, war ja nicht anders zu erwarten, irgend ein Biden-Freund hatte sich darüber beschwert, dass ich gebeten hatte ihm ein Beatmungsgerät zu schicken, damit er sich nicht immer mit Mund zu Mund-Beatmung bei diversen Gelegenheiten Luft zufächeln muss.

Twitter hat es nicht als ehrenrührig betrachtet und mich ungestraft gelassen, danke!

Es war ein ruhiger Vormittag, nur unsere Enkelin hatte wieder ihren eigenen Kopf.

Jetzt ist Ruhe, alle sind ausgeflogen und so kann ich mich meinem Blog zuwenden.

Strahlender Sonnenschein, es sind auf jeden Fall über 20 Grad, wegen meinen Augen hatte ich das Fenster geschlossen und lieber künstliches Licht eingeschaltet, lange habe ich es nicht ausgehalten, mir wurde es zu heiß.

Meine Frau ist bei ihrer Mischpoche, so bezeichnen unsere jüdischen Mitbürger „liebevoll“ ihre Verwandtschaft, ich habe mir den Ausdruck seit einigen Jahren ebenfalls angeeignet und bevorzuge eine Abstand zu dieser, wenn es sich vermeiden lässt.

Eigentlich müsste ich Lungenkrebs haben, mein Aschenbecher ist schon wieder voll und die Schachtel der chinesischen Schmuggelware fast leer, was tut man nicht alles für die Gesundheit, wenn es der Coronavirus nicht schafft. Ich habe genügend Reserve, denn in der näheren Umgebung gibt es nur kleine Verkaufsstellen, von christlich religiösen Guatemalteken, die Abstand von Zigaretten und Alkohol predigen, sie sind Teufelswerk, warum ist mir nur die Hölle näher als das Paradies.

Gerade habe ich gelesen der Leibarzt des Papstes ist mit Coronavirus infiziert und jetzt will sich auch der Papst selbst schnell impfen lassen, es ist schon beunruhigend wir der Vater im Himmel seine Stellvertreter auf Erden behandelt.

Ich bleibe irdisch, gestern habe ich meiner Frau im Messenger ein Bild aus dem Mosaik von Hannes Hegen geschickt, Columbine die jodelnde Kuh, weil sie gerade wieder ihren Lieblingssong eingestellt hatte, der mir die Zehennägel jedes mal anhebt, Toleranz ist schwer. Ich bin Tolerant, aber wenn ich ihn schon hundert Mal hintereinander gehört habe, dann wird auch der Toleranteste zur Furie, ich betrachte es inzwischen als psychischen Terror von ihr.

Seltsam trotzdem haben wir es schon 20 Jahre miteinander ausgehalten.

In der Küche dampft inzwischen das Kaffeewasser.

Ende gut, alles gut, ich habe noch ein Stück Torte von der Mischpoche!

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