Die Zeit sie laeuft im Sauseschritt, die Zeit sie laeuft, wir laufen mit

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Wieder ist ein Monat vergangen. Sicherlich nicht einer der besten Monate, aber ereignisreich, das war er bestimmt.

Nach dem schnellen Umzug, langsam normalisiert sich unser Leben, noch sind die vielen Zimmer, die wir jetzt haben, ziemlich leer, schnell zu reinigen, weil man viel Platz und wenig Moebel hat. Ich gebe mich keiner Hoffnung hin, dass das lange so bleiben wird.

Schon hoere ich meine Frau sagen, wir brauchen eine Wohnzimmereinrichtung, meine Frage wozu, „wir brauchen sie eben, weil andere auch eine haben“, nicht lange wird es dauern, dann brauchen wir ein Auto, weil andere auch eins haben.

Ich habe gute Argumente dagegen, denn gerade gestern hat ihr Bruder sein Auto nicht zum erste Mal in Schrott verwandelt, auch eine dieser Familientraditionen, die ich so besonders schoen finde.

Mir ist ein gutes Schnitzel mehr wert als ein Auto, welches ich ohnehin selten benutzen wuerde, am Ende ist ein Taxi billiger.

„Du bist notorisch geizig, wuerde meine Frau sagen, wenn sie meine Reaktion nicht kennen wuerde und so sagt sie es nicht.

Geizig bin ich nicht, aber rechnen kann ich, was ich von einigen hochstudierten Oekonomen und Politikern, die sich da in den Medien tummeln nicht unbedingt behaupten wuerde.

Uebrigens, wenn wir gerade von Geld reden, die Ueberraschung ist gelungen, meine Rente war am 28. Juli auf meinem Konto, ein Hoch auf die Deutsche Rentenversicherung, dank steigendem Euro und Erhoehung habe ich jetzt genau das Niveau wieder erreicht, dass ich schon 2013 bei Renteneintritt hatte, da stand der Euro bei 1,40 zum Dollar.

Angesichts der Situation in der Weltwirtschaft bin ich zuversichtlich, dass das nicht von langer Dauer sein wird, nach dem Hoch kommt ein Tief, da bin ich mir mit Kachelmann einig.

Trotz Pflegeversicherung

Die Frage ist auch wie lange es dauern wird, bis nach den unterschwelligen Betriebrentenkuerzungen die allgemeinen Rentenkuerzungen folgen werden, schliesslich bereitet man uns ja schon darauf vor, in dem man ganz leise ankuendigt, dass es voraussichtlich in den naechsten Jahren keine weiteren Erhoehungen geben wird, Beamte natuerlich ausgenommen!

Troesten wir uns, wenn unsere Rentner auch darben, Solidaritaet mit den italienischen, spanischen und franzoesischen Rentnern, notleidenden Banken und Direktoren des oeffentlich rechtlichen Rundfunks, ist uns kein Opfer zu gross.

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