Die deutschen Krododilstraenen zum Truppenabzug der USA

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Da bricht der Buergermeister einer Stadt in der Pfalz in Traenen aus, als ihn die Nachricht erreicht, 4.500 US-Soldaten sollen aus seiner Stadt abgezogen werden.

Eigenartig, als die Russen 1994 aus Ostdeutschland abzogen hat kein Buergermeister, kein Bundespolitiker gejammert und das waren immerhin 550.000, fuer die die so marode DDR mehr als 40 Jahre 50 % der gesamten Unterhaltungskosten getragen hat.

Deutschland ist der einzige Verlierer des US-Truppenabzugs schreibt er Spiegel und eine Rache Trumps an Merkel und weint bittere Traenen, die „Befreier Deutschlands“ verlassen uns, jetzt sind wir schutzlos den Russen ausgeliefert.

Stuttgart verliert sein Hauptquartier, das zieht nach Belgien und andere stocken die USA-Truppen in Italien auf, auch Polen soll etwas abbekommen, aber da wird es kompliziert.

Wieder ist es der boese Donald, der ohne Vorwarnung und Absprachen mit der Bundesregierung und der NATO entscheidet und das tut weh, denn man meint ja nach wie vor und wieder besseres Wissen, man hat da etwas mitzuentscheiden.

Wie erklaerte doch einmal Eisenhower, wir kommen nicht als Befreier nach Deutschland, wir kommen als Sieger, auch mit dem 2 +4 Vertrag hat sich damit nichts geaendert, den Sieger fragt man nicht!

Auch der NATO-Generalsekretaer fuehlt sich von Trump uebergangen, dabei ist er eigentlich nur der Sekretaer, denn nach NATO-Statut ist der Oberbefehlshaber immer ein US-General und sein direkter Vorgesetzter sitzt im Weissen Haus, so sind die Machtverhaeltnisse.

Ich begruesse die Massnahmen Trumps, moegen sie persoenliche Motive tragen oder nicht, erinnern sie doch die Bundesregierung daran, dass auch in der Sicherheitspolitik Eigenverantwortung und Initiative gefragt sind, die man besonders nach der Wende so straeflich vernachlaessigt hat.

Man erinnere sich an das Interview von Fenenkow zur Souveraenitaet Deutschlands.

Den Deutschen steht es nicht zu zu fordern, sie koennen zwar die USA um Auskunft bitten, aber es gibt keine rechtliche Grundlage der Bitte nachzukommen und so war auch Maasens Vorstoss, Deutschland als Staeniges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu etablieren nicht von Erfolg gekroent und die Feindstaatenklausel bleibt nach wie vor Bestandteil der UN-Konvention, als Drohung vor der Bedrohung, wenn ihr nicht wollt, wie wir wollen, auch wenn wir vorerst abziehen, zurueckkommen koennen wir jederzeit.

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