Guatemala – Die Jagd beginnt

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Die Tinte auf dem Papier ist noch nicht trocken, die neue Regierung im Amt, entsetzt betritt Alejandro Giammattei, als neuer Praesident, sein neues Dienstzimmer in der Casa Presidencial,alles ordentlich aufgeraeumt.

Jimmy Morales hat ganze Arbeit geleistet, keine Bilder, keine Vasen, keine Papiere, nur eine Rolle Toilettenpapier hat man dem neuen Praesidenten gelassen.

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Als Giammattei vor die Presse tritt ist er sichtlich angeschlagen, im Aussenministerium sieht es aehnlich aus, da fehlen sogar die Essbestecke. Jimmy Morales hat sich noch in der Nacht ins Zentralamerikanische Parlament gerettet und sich und seinen Stellvertreter als Abgeordnete vereidigen lassen, nachdem Polizisten die vor der Tuer demonstrierenden, mit Plakaten bewaffneten Buerger, verpruegelt und einige verhaftet hatten.

Der 14. Januar in Guatemala, am naechsten Tag werden auch schon die fertigen Haftbefehle gegen ehemalige Regierungsmitglieder in Kraft gesetzt, wie ueblich trifft die Polizei aber die Meisten nicht an und so werden sie bei Interpol auf die rote Liste gesetzt. Jimmy Morales und sein Stellvertreter haben Immunitaet, dank Parlacen, gegen beide laufen Ermittlungsverfahren.

Der Witz des Tages, Morales fordert von der neuen Regierung, als Expraesident, 16 Personen als Personenschutz, natuerlich auf Staatskosten.

Zu Giammatteis ersten Massnahmen gehoerte die Freilassung der verhafteten Protester und die Feststellung der Verantwortlichen fuer den Polizeieinsatz vor dem Parlacen.

Die USA-Botschaft in Guatemala derweilen zog vorsorglich die Visas von 24 Gualtemalteken ein die fuer kriminelle Machenschaften unter Verdacht stehen, unter ihnen Exfunktionaere und ehemalige Abgeordnete, auch hier hatte man scheinbar auf den Tag der Abrechnung gewartet.

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Wie duerch Zufall zum gleichen Zeitpunkt startete von Honduras aus eine neue Fluechtlingskaravane in Richtung des Landes der unbegrenzten Moeglichkeiten. Fuenfhundert passierten am 15. Januar die Grenze zu Guatemala und erreichten auch recht schnell die mexikanische Grenze, die Mexikaner machten die Grenze dicht, keine Ein- und Weiterreise!

Vor kurzem wurde durch die Medien bekannt, am heutigen Tage haben weitere Eintausend Fluechtlinge die Grenze zu Guatemala gestuermt, das Jahr und die Amtszeit Giammatteis faengt gut an.

Mit den Miliaers in Guatemala darf es sich kein Praesident verscherzen, er gestern hatte er den Marschallsstab als oberster Armeechef in Empfang genommen und schon verkuendet er heute die Aufstockung des Personals der Armee um weitere 6000 Soldaten in seiner Amtszeit, auch fuer die Spitze der Wirtschaft hat er schon ein Geschenk, welches die USA grosszuegig zur Verfuegung stellt, was er fuer die restlichen Buerger Guatemals im Rucksack hat ist bis jetzt noch sein Geheimnis.

Die ersten 100 Tage, der Countdown laeuft!

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