Dr. Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammler 26.08.1901 – Ein unvollendetes Kapitel- 6. Teil – Dr. Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammler 26.08.1901 – an unfinished chapter- 6st Part

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Hans Kammler

SS Obergruppenfuehrer und General der Waffen SS Dr.-Ing. Hans Friedrich Karl Franz Kammeler

Wenn man nichts Neues hat, wärmt man altes auf, Andreas Sulzer und Rainer Karlsch im Stiel der bekannten History-Dokumentationen im ZDF heute am 18.08.2019.

Die Welt kommentiert den Beitrag

„Hitlers Geheimwaffenchef soll den Krieg überlebt haben“

im ZDF schon im voraus.

Wenn man sich mit Kammler beschäftigt kommt man automatisch auf den Österreichers Sulzer, der da herausgefunden haben will, dass Kammler durch einen Geheimdienstoffizier nach den USA gebracht, verhört und dann irgendwo in den USA Selbstmord begangen habe, Dokumente kann er nicht vorweisen und beruft sich auf die Aussagen der Söhne des Offiziers.

Ernsthaft ich bin der Wiederholungen leid, weder in den Nationalarchiven der USA, noch in deutschen Archiven findet man Hinweise, selbst der Name Hans Kammler existiert in den Suchkatalogen der NARA nicht.

Absichtlich bereinigt, man könnte es vermuten, aber bisher hat auch Rainer Karlsch keine Beweise für seine These vom vorgetäuschten Selbstmord und seiner Verhaftung durch die Amerikaner vorgelegt, viel weniger eine Namensliste von Kriegsgefangenen, auf der sich angeblich auch die Namen von Speer und Goering befunden haben sollen.

Goering und andere wurden nach dem Krieg in Luxemburg, in Mondorf, interniert und sogar fotografiert, unter ihnen befand sich Kammler nicht und in den Akten der Nürnberger Prozesse befindet sich nur ein einziger Hinweis auf Kammler, im Zusammenhang mit seinem Chef Pohl, nicht mehr und nicht weniger ist dokumentiert.

Auch unter denen, die mit der Aktion Paperclip nach den USA gebracht wurden findet man keinen Hinweis auf Kammler.

Ich stimme der Bewertung von Sven Felix Kellerhoff zu, hier wird wieder aufgewärmt, was man seit Jahren behauptete in typischer PR-Manier eine History-Story, schließlich ist Geschäft,Geschäft.

Kammler war, nicht wie Karls behauptet nur ein Karrierist, der die Nazi Ideologie als Trittbrett benutzte um schließlich ganz oben anzukommen, er war auch kein Wissenschaftler, für die Amerikaner und die Russen dürfte er nur Interessant gewesen sein, weil er die geheimen Anlagen gebaut hatte und kannte und damit auch in die Vorbereitungen für das von Hitler und Borman erträumte vierte Reich nach dem Kriege einbezogen war. Wie wichtig er für Hitler war beweist sein Besuch im Führerbunker noch im Februar – März 1945 und seine damit zusammenhängende außerordentlich Beförderung zum SS-General- einziger Hinweis im Tagebuch von Goebbels, der Führer setzt große Hoffnungen in ihn. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich vieles nur noch erahnen, bis er schließlich spurlos in Ebensee, wo er noch mit hohen SS-Fuehrern konferierte.

Wo blieben aber die 600 Mann und die voll beladenen LKW, von denen noch am 27.04.1945 in Garmisch-Partenkirchen die Rede war?

Blieben sie in Innsbruck oder landeten sie in Ebensee, schließlich scheinen sich darunter auch die Unterlagen aus seinem Büro in Berlin befunden haben.

Mit Karlsch stimme ich in einem überein, der Selbstmord war ein seit langem gepantes Taeuschungsmanoever, ich denke es war nicht das Einzige, sondern es war Teil einer geplanten Aktion von Bormann Hitler und Goebbels und das schon seit der Straßburger Konferenz im August 1944, alles war konzentriert auf die Nachkriegszeit.

Paul Manning schreibt in seinem Buch „Martin Bormann-Nazi in Exile“ von 1981, ueber die Straßburger Konferenz, neun Monate würde man brauchen um die Vermögenswerte der deutschen Industrie und der Partei im Ausland zu sichern, im Mai 1945 waren die 9 Monate abgelaufen, Hitler war angeblich tot, Bormann angeblich ebenfalls und Kammler hatte angeblich Selbstmord begangen, die Erbschaft der Naziherrschaft lag sicher in einigen von Kammler extra dafür gebauten Geheimstollen im Salzkammergut und warteten darauf mit dem Marshallplan wieder zum Leben erweckt zu werden. Das vierte Reich sollte kommen, aber es kam anders und so brauchte z.B. die IG-Farben, obwohl in Nürnberg als verbrecherisch eingestuft, fast fünfzig Jahre um endlich abgewickelt zu werden, die Erben stiegen wie Bayer zu globalen Groessen auf geschniegelte, gebügelt Manager ohne den Makel des dritten Reiches als Fassade.

Keiner kann sich absolut sicher sein, dass die Nazi-Groessen nicht überlebten, in den USA ist man sich bis heute nicht sicher, Stalin war im Zweifel, obwohl man angeblich die menschlichen Reste Hitlers gefunden hatte, sie durften gar nicht leben und nicht die nationalsozialistische Ideologie, aber heimlich sucht man bis heute nach ihnen.

Kammer war wesentlicher Teil des Endes, ob er Teil des Neuanfangs war wissen wir noch nicht. Zweifel sind gut fürs Geschäft und so hat sich ein neuer Geschäftszweig gebildet, der weltweit unter dem Namen History bekannt ist, genießen sie ihn, aber bleiben sie wachsam, es ist nicht alles Gold was glänzt auch nicht im ZDF.

Wie soll doch Kammler einmal zu seinem Bueroleiter gesagt haben,

“ Wenn einer sagt Haenschen ist tot, dann ist er noch lange nicht tot!“

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-dokumentation-hitlers-geheimwaffenchef-im-zdf-16336719.html

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