In eigener Sache – Wir sind noch auf Reisen

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben, seit Sonntag sind wir unterwegs. Ehrlich ich sehne mich nach meinem Dorf.

Hauptstadt ist Hauptstadt, gestern waren wir einkaufen, ich brauchte fuer meinen Laptop eine Speichererweiterung, nach dem alle Versuche per Telefon gescheitert waren, blieb nur die Reise nach Guatemala.

Den Laden kenne ich seit 18 Jahren und so machten wir uns gestern per Taxi auf den Weg.

Frohgemut erreichten wir auch wirklich unser Ziel, in dem Laden war viel Platz, wenig Kundschaft, aber an Personal mangelte es nicht, denn sofort stuerzten sich drei Verkaeufer auf uns.

Speicherchip 3537

Mein Anliegen war klar und da sie auch ein Geschaeft machen wollten verwiesen sie uns sofort an ihren technischen Service. Wir verkaufen Speicher nur nach Ueberpruefung des Computers durch unseren Service, Geschaeft ist Geschaeft, die Ueberpruefung kostet 25 Q.

Irgendwie muessen ja die herumstehenden Servicetechniker auch bezahlt werden, wenn sie nun schon einmal da sind.

Papier ist auch hier wichtig und so fuellte der gute Kollege erst einmal einen Auftrag aus. Froehlich und unsicher machte er sich dann ueber meinen Laptop her um zu ermitteln, welcher Speicher benoetigt wuerde.

Dann schritt er zur Tat, legte sein Antistatikarmband an und suchte eine Stelle, an der er anklemmen konnte. Ein Schraubenzieher und schon oeffnete er die Plastikabdeckung unter der sich vermutlich die Steckplaetze fuer die Erweiterungsspeicher befanden. Freundlich machte ich ihn darauf aufmerksam, dass es vielleicht ratsam sei, die Batterie vorher auszubauen, ehe er sich an die vorhandenen Speicher machte, man kann ja nicht vorsichtig genug sein. Er quittierte es mit einem Seitenblick.

Nach eingehender Betrachtung der Aufschriften entschloss er sich einen meinen Wuenschen entsprechen Speicher aus dem Laden zu holen.

Frisch ans Werk, ein Steckplatz war frei und so setzte er den neuen Speicher ein, befestigte die Abdeckung und schaltete den Computer ein.

Die Erleichterung war ihm anzusehen, wirklich zeigte das System jetzt 12 GB RAM an. Seine Aufgabe war erfuellt, meine Unterschrift auf seinem Papier war fuer ihn bares Geld. Artig wie ich bin bedankte ich mich, ich wusste schon vorher, der Speicher passt, schliesslich gibt es das Internet.

Ein Kaffee gratis fuer uns und an der Kasse bezahlen, mehr als eine Stunde war vergangen.

Vor uns lag noch ein anderes Problem, Ersatzteile fuer unseren Kuehlschrank, schlimmer als der Kauf, die Suche nach einer Verkaufsstelle.

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Wenn schon einmal in der Hauptstadt, dann muss man die Gelegenheit beim Schopfe fassen. Wer sucht, der findet und tatsaechlich fanden wir nach einer halben Stunde Fussmarsch wirklich einen Laden und auch noch einen Verkaeufer, der kompetent genug war, Kuehlmittel, Manometer, Anschlusschlaeuche und ein elektronisches Thermometer, Zeit ein Taxi zurufen,welches uns in unser Quartier bringt, die Fuesse brannten, Durst und Hunger quaelten uns.

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Zwanzig Minuten spaeter erreichten wir unser Quartier ohne Ueberfaelle, erst einmal eine Weile aufs Sofa, man ist nichts Gutes mehr gewoehnt.

Geld hatten wir genug ausgegeben, alles auf Visacard, so dass wir erst einmal die Bank aufsuchen mussten um etwas Bargeld in der Tasche zu haben.

Hier traegt man nur wenig Bargeld mit sich herum, es gibt zu viele Ueberfaelle.

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