Neue Weltwirtschaftskrise, Konsequenzen und Wirkungen

Standard

bandicam 2018-11-11 11-48-16-770

Die Woche faengt gut an, gerade hat die SPD ihre Idee vom neuen Sozialstaat presentiert, da ziehen die schwarzen Wolken am Weltwirtschaftshimmel auf, eigentlich waren sie schon vorher im aufziehen, aber man hat sie einfach ignoriert, schliesslich muss man ja erst einmal sich selbst retten.

Rutscht die Wirtschaft weiter ab, hat die EZB ein Problem. Denn sie kann nicht mit Zinssenkungen reagieren. Der IWF schlägt nun eine Lösung vor – die einer Enteignung von Bargeldbesitzern gleich käme. Deutsche Ökonomen reagieren entsetzt,

schreibt die Welt am heutigen Montag.

Die Diskussion um das Bargeld wird nicht zufaellig schon seit Monaten gefuehrt, denn es ist der Teil des Umlaufgeldes, der unkontrolliert zirkuliert, wie immer in Kriesenzeiten, ob Weltwirtschaftskrisen oder Krieg, eine der ersten Massnahmen des Staates ist den Bargeldumlauf zu reduzieren und so schraenkt er, letztes Beispiel in Griechenland, die taeglich abhebbare Geldmenge der Buerger auf ihren Bankkonten drastisch ein. Auf das sich bereits in den Sparstruempfen der Buerger befindliche Geld hat er erst einmal keinen Zugriff.

Derjenige von uns der sich noch an die Waehrungsreform nach dem Kriege besinnen kann wird wissen, wie damit verfahren wurde, es wurde naemlich nur zu einer bestimmten Hoehe zum Umtauschkurs umgetauscht, der Rest war fuer die Tonne, dafuer gab es kein neues Geld. Scheinbar spielen schon die Finanzinstitute, wie der IWF wieder Krisenszenarien durch und so sickerten auch heute die Vorstellungen durch.

Wenn das Halten von Sicht- und Spareinlagen mit großen Zinsverlusten einhergeht, werden viele Bürger die Geldpolitik unterlaufen, indem sie mehr unverzinstes Bargeld halten.

Ein Umtauschkurs zwischen Bargeld und Einlagen soll helfen

Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen und vollständig auf elektronische Zahlungssysteme zu setzen – was in vielen Ländern wenig praktikabel wäre und zudem höchst unpopulär. Stattdessen könnte man die Geldmenge aber auch in zwei Parallelwährungen unterteilen. argumentieren. Zwischen der einen Währung (bestehend aus Bargeld) und der anderen (bestehend aus Sicht- und Spareinlagen) würde es einen Umtauschkurs geben.

Dieser Umtauschkurs kann dann mit der Zeit verändert werden, damit das Halten von Bargeld jederzeit so attraktiv ist wie Einzahlungen bei der Bank. Bei einem Negativzins von minus fünf Prozent zum Beispiel würde dann Bargeld pro Jahr um eben jene fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Beide Parallelwährungen verlören also gleich viel an Wert. Unter dem Strich, könnten auf diese Weise „stark negative Zinsen eine realisierbare Option werden“. Zentralbanken würden „komplett befreit“ von ihrem Dilemma.

Das Parallelwährungsmodell wäre „die lange befürchtete Währungsreform, bei der die Bargeldbestände entwertet werden“, sagt Hans-Werner Sinn. „In Deutschland wird besonders viel Bargeld gehalten, weil die viele Liquidität, die die EZB geschaffen hat, hierhin überwiesen wurde, um Immobilien, Aktien und Firmen zu kaufen. Damit ist auch schon klar, wer hier geschröpft werden soll.“ Deutschland habe „durch die niedrigen Zinsen schon etwa 700 Milliarden Euro verloren“, so Sinn, das Bargeld aber habe „der Ausbeutung der Sparer noch eine Grenze gesetzt, weil es eine Zinsuntergrenze von null implizierte.

Sinn ist sich sicher: „Die Verluste beim Austritt aus dem Euro wären ein Klacks gegenüber dem, was uns blühen würde, wenn wir der EZB den Weg in die Welt der negativen Zinsen erlauben würden.“

Realistisch oder unrealistisch, allein die Vorstellungen sind wenig verheissungsvoll fuer die nahe Zukunft.

bandicam 2019-02-11 12-20-51-976

 

Schauen wir in die Geschichte nach den beiden Weltkriegen, Zerstoerung und Wiederaufbau brachten Waehrungsreformen und Wirtschaftswunder, die Generationen unserer Grossvaeter und Vaeter haben zweimal die Zeche bezahlt, vielleicht stehen wir jetzt davor ein drittes Mal zu bezahlen. Ludwig Erhard hatte recht, einmal wird der Tag kommen an dem der Buerger die Schulden bezahlen muss, die der Staat in seinem Namen gemacht hat.

bandicam 2019-01-19 11-04-45-597

 

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