Mein Wort zum Mittwoch – Wahrscheinlich bin ich bloed!

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Ich bin auf dem Wege der Selbsterkenntnis, die Frage ob ich bloed bin ist fundamental und nicht einfach zu beantworten. Nun hat mir ja niemand vorgeworfen dass ich bloed bin, aber die Frage ergab sich fuer mich von selbst, als ich heute Heiko Massens Tweet vom Ausswaertigen Amt gelesen hatte,

bandicam 2018-11-07 10-16-01-523

auch eine Art von Selbsterkenntnis, dass es unmoeglich ist zu glauben man koennte an Donald Trump etwas aendern.

Wahrlich, als Einzelner zu glauben man koennte ein bestehendes System aendern oder zumindestens verbessern, die Illusion habe ich inzwischen aus meinen Gedanken verbannt.

Im realen Sozialismus wollte man nichts veraendern, deswegen wurde man dazu angehalten, das woertlich zu predigen, was einem da in den Mund gelegt wurde, nach fast dreissig Jahren realen Kapitalismus finde ich auch da zwischen Beiden keinen Unterschied mehr.

Wo es keine Hoffung gibt, gibt es auch kein Leben und so sagt man die Hoffnung stirbt zuletzt. So setze ich mit meinen inzwischen auf fast 800 Beitraegen auf WordPress darauf, dass sie jemand liest und versteht.

Bis 2015 war ich da noch relativ optimistisch, man sprach in Deutschland noch Deutsch und verstand noch Deutsch, heute habe ich den Eindruck, man spricht noch Deutsch, aber mit dem Verstaendnis hapert es inzwischen gewaltig, deswegen erfand man die leichte deutsche Sprache, damit nicht nur die Deutschen, sondern auch unsere neuen Bewohner an unserem kulturellen Erbe teilhaben koennen, wenn sie es wollen, die Betonung liegt auf dem Wollen und sich nicht nur mit dem Messer verstaendlich  machen muessen.

Entsetzt stelle ich gerade fest, ich habe wieder einen dieser Bandwurmsaetze geschrieben, bei dem selbst ein ausgefeiltes Uebersetzungsprogramm in eine an der Sprache kapitulieren wuerde, ich kann mich einfach nicht an einfache Saetze gewoehnen.

Neulich habe ich mich auf das Glatteis begeben auf einen Beitrag auf Facebook zu reagieren, in dem es um einen neuen Film mit dem englischen Titel „Touch Me Not“ ging, die einen kritisierten den Inhalt, da ich ihn nicht gesehen hatte konnte ich dazu nichts sagen und so kritisierte ich den Titel, da ich ja nun mit meinen 70 Jahren auch ein bisschen Englisch gelernt habe.

„Do not touch me“ heisst auf Deutsch beruehre mich nicht oder „Fass mich nicht an“ und natuerlich vergewisserte ich mich auch noch durch meinen Traduktor im Internet, bei „Touch Me Not“ spukte er garnichts aus.

Auf Facebook reagierten einige mit einem mitleidigen Laecheln und einer erklaerte mir, dass es das doch gibt, aber nichtmehr gebraeulich ist, gut das sind eben die Wortschoepfungen der Filmemacher, die es uns manchmal mit Uebersetzungen von Filmtiteln nicht leicht machen, sie verstehen sich eben als Kuenstler.

Die deutsche Grammatik ist kompliziert, aber eins habe ich festgestellt, mancher Auslaender spricht ein besseres und saubereres Deutsch als wir, es liegt am Wollen.

Nun bin ich doch etwas abgeschweift und dort gelandet, wo ich zu der Einschaetzung komme, dass ich eigentlich garnicht so bloed sein kann. ich habe zwei neue Sprachen gelernt, das hilft mir die Welt besser zu verstehen und vielleicht sind meine Beitraege ja nicht so umsonst, denn der Zuspruch auf meiner Webseite hat sich seit vorigem Jahr mehr als verdoppelt.

Man sollte den Glauben an die Menscheit nicht verlieren, auf Gott zu vertrauen ist fuer manche der Weg, ich halte es mit dem Vertrauen an mich selbst, Schluss mit dem Geschwafel fuer heut!

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