Der Aufstand der Vasallen

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Glaubst du an den Weihnachtsmann

Ein Vasall (von keltisch gwas, von lateinisch vassus „Knecht“) war im frühen Mittelalter (5.−7. Jahrhundert) ein Herr, der sich freiwillig als Gefolgsmann in den Dienst eines anderen Herren stellte und sich diesem für bestimmte militärische oder diplomatische Dienstleistungen verpflichtete,

so die Definition.

Das Bild laesst viele Interpretationen zu, mir fiel dabei wieder ein, wie ich in einer der Tavernen in Guatemala sass und gemuetlich bei Bier trank und ein junger Mann mit einem Revolver fuchtelte mir vor dem Gesicht herum, weil ich nicht englisch mit ihm sprechen wollte, hinter ihm stand mein Freund ebenfalls mit gezueckten Revolver und fluesterte leise, wenn du schiesst, lebend kommst du hier nicht raus.

Bange machen gilt nicht duerfte Trump denken, an mir beisst du dir die Zaehne aus Angela.

Robert Halver schreibt in der Online-Boerse:

An die Belebung der US-Wirtschaft geht Trump so ungestüm wie Hektor an die Buletten. Amerika will sich zukünftig nicht mehr nur als schuldenfinanzierte Konsum-Nation begreifen, die die smarte Wertschöpfung der Industriegüterkultur den Japanern, Chinesen und vor allem den Deutschen überlässt. Amerika will die Wiedergeburt als Industrienation. Made in USA soll weltweit erstrahlen.

Mit den Trumponomics werden die alten Wirtschafts-Zöpfe abgeschnitten. Dazu gehören die Verhinderung eines exportschädlichen starken US-Dollars, ein neuer Notenbankpräsident ab 2018 der Marke „Taube Super Light“, Bürokratieabbau, Deregulierung, drastische Steuersenkungen und eine heftige Neuverschuldung zur Modernisierung der Infrastruktur, die noch aus den Zeiten von Buffalo Bill zu stammen scheint.

Wenn diese Reformmaßnahmen zu Wohlfahrtseffekten und steigenden US-Aktien führen, wird Trump selbst bei Demokraten bislang für unmöglich gehaltene Sympathiewerte einheimsen. Amerikaner haben immer sauber zwischen Moral und Rendite unterschieden. Eigentlich müsste auf amerikanischen Geldscheinen stehen: In Money we trust.

Zukünftig wird die US-Regierung nicht mehr wie früher die wirtschaftspolitische „Drecksarbeit“ machen und bei uns über den Export einen Konjunkturaufschwung einleiten.

Auf diesen neuen „US-Egoismus“ können Europas Politiker wohl kaum nur als beleidigte Leberwurst reagieren und Trump fehlende transatlantische Werte vorwerfen. Europa muss jetzt mehr tun als nur Moralsoße zu vergießen. Wir brauchen einen New Deal für EU und Eurozone.

Wirtschaftssachverstand ist dabei nicht verwerflich, sondern dringend notwendig. In europäischen Kabinetten sitzen zu viele Ideologen, Schönwetterapostel, Innovationsalarmisten, Gesundbeter, Chefbedenkenträger und Empörungsbeauftragte, die in Wahlkämpfen gerne die Wertekeule auspacken. Aber in einer globalen Welt ist allein mit politischer Korrektheit noch kein Job außerhalb von öffentlichen Gremien geschaffen worden. Europa muss sich von den USA emanzipieren, wirtschaftlich endlich erwachsen werden.

https://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/handelsbilanzueberschuss-mit-den-usa-schwerer-als-ein-sieg-beim-kegeln-1001837050

 

Ja, hier trifft Robert Halver voll ins Schwarze und er ist nicht allein.

Europa und seine Politiker haben sich noch nicht von dem Vasallendasein verabschiedet, sie reden nur davon, aber die Tatsachen und auch der G7-Gipfel sprechen eine andere Sprache und sie benehmen sich wie bockige Kinder, denen man ihr Lieblingsspielzeug wegenommen hat. Sie werfen Trump vor er isoliere sich in der westlichen Welt, aber wie scheinheilig ist das doch angesichts der Vorgaenge in der Europaischen Unión, denken wir an DSGVO und andere protektionistische Entscheidungen und dabei sind sie sich noch nicht einmal einig, Italien stellt sich auf die Seite von Donald Trump, wenn es darum geht Russland wieder in den Bund der G7-Staaten zurueckzuholen, die andere Frage ist legt Putin ueberhaupt gesteigerten Wert darauf? Ich wuerde nicht darauf wetten.

Die Welt laesst Don Alphonso kommentieren „Der attraktive Herr Trump und die verlassene Frau Merkel“

Donald Trump macht einen Vorstoß, dass man in näherer Zukunft die G 7 zu den G 8 erweitern sollte, indem man Russland wieder beteiligt. Deutsche Medien halten das für keine gute Idee, und stellen sich hinter die Kanzlerin und einen angeblichen, gemeinsamen Willen „der Europäer“.

Der neueste dieser Europäer ist der italienische Regierungschef Giuseppe Conte, und der pflichtete Trump sogleich bei: Die Wiederaufnahme von Russland sei im Interesse aller.Contes Bemerkung zu Russland darf als Zeichen gewertet werden, dass von der neuen Regierung keinesfalls die in Deutschland so geschätzte Nibelungentreue zu erwarten ist. Bei Justin Trudeau, dem feministisch-moralischen Rockstar der Weltpolitik mit einem gerade aufgekommenen Grabsch- und #Metoo-Problem werden es Merkel und Macron vermutlich leichter haben, als mit einer Regierung, deren führende Köpfe Sympathien für Trumps Politik haben.

https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellschaft/article177263602/Don-Alphonso-Der-attraktive-Herr-Trump-und-die-verlassene-Frau-Merkel.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

 

 

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